Gefährliche Suezkanal-PassageIkea fürchtet Lieferverzögerungen wegen Huthi-AngriffenWegen der Angriffe der Huthi-Rebellen schicken viele Reedereien ihre Frachter derzeit lieber um das Horn von Afrika als durch den Suezkanal. Ein tagelanger Umweg, der sich bald auch im Handel bemerkbar machen könnte. Der schwedische Möbelkonzern Ikea warnt jedenfalls schon jetzt vor eingeschränkten Verfügbarkeiten. 22.12.2023
Vom Roten Meer gen SingapurHapag-Lloyd-Schiffe nehmen RiesenumwegeDer Schiffsverkehr durch das Rote Meer ist durch Angriffe der Huthi-Rebellen stark beeinträchtigt. Während mehrere Länder sich anschicken, mit einer Militärallianz vor Ort Präsenz zu zeigen, schickt die deutsche Reederei Hapag-Lloyd alle ihre bis zum Jahreswechsel betroffenen Schiffe auf andere Strecken.21.12.2023
Geopolitik im Nahen Osten"Jemen ist militärische Spielweise für Riad und die VAE"Die für den Welthandel relevante Meerenge Bab-el-Mandeb macht den Jemen zu einem geostrategisch wichtigen Land. Das erkennen auch arabische Großmächte und erproben ihre militärischen Fähigkeiten im Jemen - auf Kosten der Zivilbevölkerung.21.12.2023Von Andrea Sellmann und Mary Abdelaziz-Ditzow
Sprecher dementiert BerichteBundeswehr sieht sich für Einsatz im Roten Meer gerüstetDeutschland prüft eine Teilnahme am Schutz des Frachtverkehrs im Roten Meer vor Angriffen der Huthis. Berichte über mangelnde Kapazitäten bei der Bundeswehr dementiert das Verteidigungsministerium - und nennt gleich zwei Schiffe, die zum Einsatz kommen könnten.20.12.2023
Mit Beteiligung Deutschlands?EU berät über militärische Intervention im Roten MeerUm die wichtige Handelsroute zwischen dem Roten Meer und dem Golf von Aden vor den vermehrten Angriffen der Huthi-Miliz zu schützen, ruft die USA die Initiative "Operation Prosperity Guardian" ins Leben. Neun Staaten haben bereits ihre Unterstützung zugesagt, darunter auch vier EU-Staaten. 19.12.2023
Martialische DrohungenHuthi wollen trotz US-Militärbündnis Schiffe angreifenAuf die von den USA geschmiedete Militärkoalition im Roten Meer reagieren die Huthi-Rebellen mit Drohungen. Sie wollen demnach weiter Schiffe angreifen - ohne Rücksicht auf eigene Opfer. Deutschland prüft derweil eine Beteiligung an dem Militärbündnis der Amerikaner.19.12.2023
Zehn Staaten gegen Huthi-RaketenUSA schmieden Verteidigungspakt fürs Rote MeerNach Raketenangriffen von Huthi-Rebellen auf Frachter im Roten Meer meiden internationale Reeder inzwischen den Suezkanal. Die USA gründen eine internationale Allianz, die gemeinsame Patrouillen durchführen soll. Wie schlagkräftig das Zehn-Staaten-Bündnis auftreten soll, ist noch unklar. 19.12.2023
Route nicht mehr sicherÖlriese BP stoppt Fahrten durch das Rote MeerAngriffe von Huthi-Rebellen auf Containerschiffe zwingen große Reedereien zum Umdenken. Der Weg durch den Suezkanal sei zu gefährlich, um die Transporte zur See fortzusetzen, urteilt auch Ölgigant BP. Andere Reedereien nehmen einen langen Umweg in Kauf.18.12.2023
Aus Huthi-kontrolliertem GebietWeiterer Tanker vor Jemen attackiertDie "Swan Atlantic" wird im Roten Meer beschossen - und getroffen. Auch diesmal kommt die Attacke aus einer Gegend, die die Huthi-Rebellen kontrollieren. Dabei hatte deren Ankündigung am Wochenende nach einer Entspannung geklungen.18.12.2023
Attacke im Roten MeerUS-Zerstörer schießt 14 Huthi-Drohnen abSeit Beginn des Kriegs zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas feuert die Huthi-Miliz im Jemen regelmäßig Drohnen und Raketen auf Israel ab. Dabei geraten auch Handelsschiffe ins Visier der Terroristen. Einen neuen Angriff kann der US-Zerstörer "USS Carney" verhindern.16.12.2023