Wegen Gewalt gegen ProtesteEU-Länder wollen "iranische Unterdrücker" sanktionierenDeutschland und fünf weitere EU-Staaten schlagen neue Sanktionen gegen Vertreter des Iran vor. Konkret geht es um 16 Personen oder Institutionen aus dem "iranischen Unterdrückungsapparat" sowie um "politische Repräsentanten". In zwei Wochen könnte eine Entscheidung fallen. 03.10.2022
Proteste an UniversitätenBericht: Sicherheitskräfte im Iran verprügeln ProfessorenSchläge, Tritte und scharfe Munition: Im Iran wird massive Gewalt von Sicherheitskräften gegen Demonstranten ausgeübt. Bei Protesten an der Scharif-Universität in Teheran werden Studierende und Professoren zum Ziel der Polizei.02.10.2022
"Keiner gibt mir eine Antwort"Mahsa Aminis Vater bekommt keine Akteneinsicht Seine 22-jährige Tochter wird Mitte September wegen eines angeblichen Verstoßes gegen die islamische Kleiderordnung von der iranischen Sittenpolizei festgenommen und stirbt kurze Zeit später: Amdschad Amini will Antworten. Doch obwohl Präsident Ebrahim Raisi Aufklärung versprochen habe, sei noch nichts passiert.02.10.2022
In Berlin, Hamburg, FrankfurtTausende demonstrieren für Irans FrauenViele Deutschen zeigen sich am Wochenende solidarisch mit den Protesten im Iran. Mehr als zehntausend Menschen gehen in mehreren deutschen Städten auf die Straße und fordern Freiheit für die iranischen Frauen - aber auch an die Bundesregierung richten sie eine Botschaft.02.10.2022
Interview mit Aktivistin"Es gab nie die Taliban 2.0"Die afghanische Aktivistin Mariam Safi sagte jüngst vor dem Afghanistan-Untersuchungsausschuss des Bundestags aus und ist enttäuscht vom Mangel an Selbstkritik in Deutschland. Zudem warnt sie im Interview mit ntv.de vor dem Engagement Chinas, das Afghanistans das Land "ausschlachten" werde.01.10.2022
Sturm auf Polizeiwache: 19 ToteDeutscher bei Unruhen im Iran festgenommenDie Unruhen im Iran nach dem Tod einer jungen Frau in Polizeigewahrsam gehen in die dritte Woche. Bei einem Sturm auf eine Polizeiwache im Südosten sterben 19 Menschen. Neun Festnahmen von Ausländern gibt der iranische Geheimdienst bekannt. 30.09.2022
Frauen fordern FIFA-AusschlussIrans Fußballer zwischen Solidarität und WM-AusDie Fußballer der iranischen Nationalmannschaft solidarisieren sich mit den Demonstranten in ihrer Heimat, die für Frauenrechte kämpfen. Damit beweisen sie Mut, ein früherer Kollege wird festgenommen. Eine Frauenrechtsbewegung im Land fordert die FIFA derweil auf, den Iran von der WM auszuschließen. 30.09.2022Von Anja Rau
Wegen staatlicher InternetsperreMehr als eine Million Iraner arbeitslosAls Reaktion auf die Unruhen im Land schränkt Irans Mullah-Regime den Internetzugang massiv ein. So soll verhindert werden, dass sich Protestierende organisieren und Bilder des Geschehens nach außen dringen. Die Netzsperren haben noch einen weiteren Effekt: über eine Million Arbeitsplätze sind vernichtet. 30.09.2022
Raisi will Kritik Raum gebenIrans Präsident erwägt Reformen wegen ProtestenEinerseits will Raisi weiter hart gegen die Demonstranten vorgehen, die repressive Gesetze für Frauen im Iran abschaffen wollen. Andererseits kündigt der iranische Präsident an, dass Gesetze "revidiert" werden könnten, um die "Toleranzschwelle" zu erhöhen.29.09.2022
Ablenkung von MassendemosIran beschießt Kurden im IrakSeit fast zwei Wochen sieht sich das Regime in Teheran mit Massenprotesten wegen des Todes einer jungen Kurdin konfrontiert. Nun beschießen Revolutionsgarden kurdische Stellungen im Irak. Die USA und die Bundesregierung verurteilen die Ausweitung des Konflikts als Ablenkungsmanöver. 28.09.2022