Studie zu tektonischem KipppunktAfrika bricht schneller auseinander als bisher gedachtIm ostafrikanischen Grabenbruchsystem läuft ein Prozess, der Afrika langfristig in zwei Teile zerreißen könnte. Eine neue Studie zeigt nun: Im Turkana-Graben ist die Erdkruste bereits viel dünner, als Geologen bisher annahmen.27.04.2026
Künstliche BefruchtungWie Nashörner vor dem Aussterben gerettet werden sollenNördliche Breitmaulnashörner sind akut vom Aussterben bedroht. Weltweit gibt es nur noch zwei lebende Weibchen. Das letzte männliche Tier ist bereits 2018 verstorben. Forscher arbeiten fieberhaft an ihrer Erhaltung und melden nun einen Erfolg.24.04.2026
Heirat statt BildungMit der Dürre steigt in Kenia das Risiko von ZwangsehenDürrejahre sind für Mädchen von Hirtenvölkern wie den Turkana in Kenia riskant: Die Wahrscheinlichkeit der Frühverheiratung steigt. Einige Schulen versuchen, das zu verhindern.04.04.2026
Treffen mit Lawrow in MoskauStopp russischer Rekrutierung von Kenianern vereinbartMoskau macht keinen Hehl daraus, dass Bürger anderer Nationen für Russland gegen die Ukraine kämpfen. In Kenia ist man bereits länger besorgt, dass dies nicht freiwillig geschieht. Nun soll es Kenia zufolge eine Einigung geben.16.03.2026
"Menschliche Schutzschilde"Kreml professionalisiert Rekrutierungen in Afrika für Ukraine-KriegDer Bedarf an Soldaten für Russlands Krieg in der Ukraine ist immens. Berichten zufolge werden vermehrt Söldner aus Afrika als "Kanonenfutter" missbraucht. Sie seien mit falschen Versprechen angelockt worden. Nun soll die Anwerbung offenbar nicht mehr über dubiose Kanäle laufen. 11.03.2026
Kanonenfutter für RusslandGhana beklagt getötete Staatsbürger im Ukraine-KriegFür seinen umfassenden Krieg in der Ukraine braucht Russland ständig neue Rekruten. Berichten zufolge bedient sich der Kreml dabei auch in verschiedenen afrikanischen Ländern. Doch die Männer sollen wie im Fall von über 50 Ghanaern auf falsche Versprechen hereingefallen sein.27.02.2026
Mit Lügen nach Moskau gelocktRussland schickt Afrikaner als Kanonenfutter an die FrontAfrikaweit rekrutiert Russland Männer für seinen Krieg in der Ukraine. Mehr als 300 Afrikaner sind bereits an der Front gefallen. Die Familien zu Hause suchen verzweifelt nach Wegen, die Toten zu bergen, um sie wenigstens beerdigen zu können.26.02.2026Von Simone Schlindwein, Kampala
Mit Jobversprechen gelocktRussland rekrutiert wohl mehr als 1000 Kenianer für Ukraine-KriegSeit Beginn des Ukraine-Kriegs wirbt Russland auch im Ausland Kämpfer für den Fronteinsatz an. Berichten zufolge geht es dabei oft nicht mit rechten Dingen zu. Nun deckt der kenianische Geheimdienst ein darin verwickeltes Netzwerk aus korrupten Beamten und Menschenhändlern auf.20.02.2026
Reise nach Russland angekündigt"Werden missbraucht": Kenia erhebt schwere Vorwürfe gegen MoskauRussland lockt immer wieder Bürger aus afrikanischen Ländern in die Ukraine. "Die Menschen werden als Kanonenfutter missbraucht", prangert Kenias Vize-Außenminister an. Bei einer Moskau-Reise will Außenminister Mudavadi der Praxis Einhalt gebieten.10.02.2026
Prognose bis 2100Klimawandel bedroht die Hälfte aller WeideflächenEine neue Studie prognostiziert eine drastische Verkleinerung der weltweiten Weideflächen durch den Klimawandel. Bis zu 140 Millionen Menschen und 1,6 Milliarden Tiere könnten ihre Lebensgrundlage verlieren. Ein Kontinent ist davon besonders stark betroffen.10.02.2026
"Landet nicht in dieser Falle"Russland lockt Afrikaner in den KriegImmer mehr verdichten sich die Beweise: Afrikanische Rekruten werden von der russischen Armee im Ukraine-Krieg als Kanonenfutter eingesetzt. Jetzt versuchen afrikanische Regierungen die Rekrutierungsnetzwerke vor Ort zu zerschlagen.14.01.2026Von Simone Schlindwein, Kampala