Rundfunkbeitrag

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk finanziert sich hauptsächlich über den Rundfunkbeitrag. Seit 2013 ist er für ARD, ZDF und Deutschlandradio pro Wohnung oder Betriebsstätte fällig. Er hat die Rundfunkgebühr abgelöst, die sich nach der Zahl und Art der Geräte richtete. Die Höhe des Beitrags wird von der unabhängigen Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) vorgeschlagen und von den Länderparlamenten per Gesetz festgelegt. Die Rundfunkgebühr wurde bereits in den 1920er Jahren eingeführt. Im Jahr 2014 beliefen sich die Beitragszahlungen auf etwa 8,3 Milliarden Euro.

Thema: Rundfunkbeitrag

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11.03.2022 14:56

Teure Vergesslichkeit Rundfunkbeitrag: Strafgebühren drohen

Alle drei Monate ist der Rundfunkbeitrag fällig. Verbraucher, die kein SEPA-Mandat eingerichtet haben, werden ab sofort statt viermal im Jahr nur noch einmal jährlich vom Beitragsservice an ihre Verpflichtung erinnert. Wird die Zahlung versäumt, wird der GEZ-Nachfolger dann noch teurer.

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17.01.2022 22:13

"Zu viel Minderheitenmeinung" Magdeburger CDU will ARD abschaffen

Bereits bei der Erhöhung des Rundfunkbeitrags ist die CDU in Sachsen-Anhalt als Kritikerin des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hervorgetreten. Trotz der Schlappe vor dem Bundesverfassungsgericht im August legt die Partei nach: Langfristig will sie daran arbeiten, die ARD abzuschaffen.

Euromünzen liegen auf einem Anschreiben zur Anmeldung für die Rundfunkgebühren, neben den Logo von ARD (l-r), ZDF und Deutschlandfunk. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa
18.08.2021 11:09

Einzug des höheren Betrags Rundfunkbeitrag: Ab August wird's teurer

Nachdem eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags zunächst am Veto des Landtags von Sachsen-Anhalt gescheitert war, gibt das Bundesverfassungsgericht den Verfassungsbeschwer­den von ARD, ZDF und Deutschlandradio kürzlich statt. Beitragszahlende werden noch in diesem Monat mit 18,36 Euro zur Kasse gebeten.

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05.08.2021 19:44

Höherer Rundfunkbeitrag Das Problem sind nicht die 86 Cent

Es ist keine große Überraschung, dass das Bundesverfassungsgericht die Erhöhung des Rundfunkbeitrags nachträglich genehmigt. Trotzdem hatte sich die CDU in Sachsen-Anhalt quergestellt und kassiert nun eine Ohrfeige, wie es ein Medienrechtler formuliert. Doch Ministerpräsident Haseloff sieht auch Positives. Von Volker Petersen

Auf einem Tisch liegt ein Anschreiben und Überweisungsträger für die Rundfunkgebühren. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archiv
25.07.2021 20:30

Zeit bis Jahresende Rundfunkgebühren-Befreiung für Flutopfer

Den Flutopfern wollen ARD, ZDF und Deutschlandradio Erleichterung verschaffen und einigen sich auf "unbürokratische Entlastungen". Einige Regeln gelten bei der Befreiung von den Rundfunkgebühren dann aber doch. In diesem Artikel werden sie erläutert.

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26.01.2021 11:36

GEZ-Nachfolger vor EuGH Rundfunkbeitrag in bar kann abgelehnt werden

Auch wenn der Rundfunkbeitrag verfassungsgemäß ist, möchte ihn aber doch kaum einer bezahlen. Um sich vor der Gebühr zu drücken, verfällt mancher darauf, die Gebühr nur bar bezahlen zu wollen. Das ist so nicht vorgesehen. Diese Regelung kann zumindest nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs auch so bleiben. Oder doch nicht?

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