Vorbereitung für Mobilmachung?Duma verschärft Strafgesetz für den Kriegsfall Den russischen Truppen fehlt Personal, um die ukrainische Gegenoffensive zu beantworten. Bislang wird auf Freiwilligenbasis rekrutiert. Nun aber ändert das russische Parlament Gesetze, die auf die Verhängung des Kriegsrechts hindeuten. So könnten Russen zum Militärdienst gezwungen werden.20.09.2022
"Waffen vervollkommnen"Putin will Rüstungsproduktion steigernDas russische Militär erleidet zuletzt eine schwere Niederlage im Krieg gegen die Ukraine. Aus dem Gebiet Charkiw müssen sich die Russen fast vollständig zurückziehen. Nun will Kremlchef Wladimir Putin aufrüsten - und zwar "in kürzester Zeit".20.09.2022
Abstimmung noch im SeptemberLuhansk und Donezk setzen Datum für Referenden festNach der herben Niederlage gegen ukrainische Truppen im Gebiet Charkiw holt der Kreml zum Gegenschlag aus. Er lässt in den beiden "Volksrepubliken" sowie im Gebiet Cherson schnelle Scheinreferenden durchführen. Abstimmungen sind auch in der Region Saporischschja im Süden geplant.20.09.2022
"Das wird erwartet"Erdogan fordert Rückgabe russisch besetzter GebieteMoskau hält Schätzungen zufolge mehr als ein Sechstel des ukrainischen Staatsgebietes besetzt. Der türkische Präsident Erdogan verlangt nun von Russland, die besetzten Gebiete an die Ukraine zurückzugeben. Das gelte auch für die annektierte Halbinsel Krim.20.09.2022
Pipeline wegen Wartung blockiertRussland stoppt Gaslieferung nach ChinaÜber die "Kraft Sibiriens" erhält China Gaslieferungen aus Russland. Nun wird die Pipeline für eine Woche wegen Wartungsarbeiten lahmgelegt. Die Gefahr eines längeren Lieferstopps wie in Deutschland besteht für China allerdings nicht.20.09.2022
Nur "Verschnaufpause" für RegimeMelnyk: Friedensverträge mit Russland wertlosNoch-Botschafter Melnyk glaubt nicht, dass Waffenruhen und Friedensverträge mit Russland von Dauer wären. Ein Abkommen sei nur eine "Verschnaufpause" für das Regime, um einen "noch perfideren Krieg vorzubereiten". Nur bei einem Neuanfang könne sich die Ukraine sicher fühlen, so der Diplomat.20.09.2022
Ermittler sprechen von BetrugRussische Behörden nehmen Rüstungsunternehmer festDas staatseigene Swerdlow-Werk ist einer der größten Sprengstoffproduzenten Russlands. Nun nehmen Ermittler den Chef des Unternehmens in Gewahrsam. Die Behörden werfen ihm verbotene Export-Geschäfte mit NATO-Staaten vor. Ein Duma-Abgeordneter spricht von einer "Selbstreinigung" der Branche.20.09.2022
Furcht vor neuen Angriffen?Moskau zieht offenbar U-Boote von der Krim abTraditionell dient die Krim der russischen Schwarzmeerflotte als Heimatbasis. Nach britischen Informationen verlegt der Kreml nun U-Boote älterer Bauart von der Halbinsel nach Südrussland. Grund sei vermutlich die Angst vor weiteren ukrainischen Attacken, heißt es aus London. 20.09.2022
Vorwand für Generalmobilmachung?Donezk und Luhansk sollen Russland schnell beitretenDie selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk treiben ihren Anschluss an Russland seit Jahren voran. Während Moskau zunächst zurückhaltend reagiert, findet der Beitrittswunsch inzwischen Gehör. Dafür habe der Kreml jetzt auch gute Gründe, heißt es von ukrainischer Seite.20.09.2022
"Sterben für illusorische Ziele"Lindenberg solidarisch mit russischer PopdivaDie russische Popikone Alla Pugatschowa hält sich mit lauter Kriegskritik lange zurück. Am Wochenende aber setzt sie einen Instagram-Post ab, in dem sie aus ihrer Haltung keinen Hehl mehr macht. Alt-Rocker Udo Lindenberg springt seiner früheren Duett-Partnerin zur Seite. 20.09.2022