"Darwin'scher Ausleseprozess"Nur so kann der VW-Konzern überlebenWer sich jetzt nicht schnell anpasst, wird vom Markt verschwinden. Die Kosten zu senken, ist für die deutschen Autobauer unabdingbar - aber nur ein Brandherd von vielen.09.07.2026Von Christina Lohner
"Notwendiger Schritt"Salzgitter kauft Stahlfirma HKM und streicht 2000 JobsDie Bereinigung in der deutschen Stahlindustrie geht weiter. Thyssenkrupp trennt sich von seinem Anteil an den Hüttenwerken Krupp Mannesmann. Auch der französische Eigner zieht sich zurück. Salzgitter greift als neuer Alleinbesitzer durch und setzt auf das Thema grüner Stahl.09.07.2026
Rastatt geht leer ausMercedes-Benz will neue G-Klasse in Ungarn produzierenOsteuropa statt Rastatt: Hohe Kosten und schwache Geschäfte setzen Mercedes-Benz unter Druck. Um zu sparen, will der Konzern seine neue Mini-G-Klasse in Ungarn fertigen.02.07.2026
Bestandteil des SparprogrammsBericht: Porsche holt Cayenne-Produktion wieder nach DeutschlandAuch Volkswagen-Konzern-Tochter Porsche geht es nicht gut. Es soll gespart werden. Gleichzeitig sollen die nicht ausgelasteten Werke effizienter genutzt werden. Aus diesem Grund soll der Cayenne wieder in Deutschland gebaut werden. Doch dafür muss sich etwas ändern.27.06.2026
Nachfolger nicht aus AutosparteBosch-Chef Hartung tritt überraschend zurück Der Zulieferer Bosch ist in vielen Geschäftsfeldern unterwegs - und kämpft fast überall um den Anschluss. Mit dem Wegfall tausender Jobs soll die Wettbewerbsfähigkeit wieder steigen. Inmitten der Neuausrichtung schmeißt der Chef hin.26.06.2026
Umbau zeigt erste Wirkung28.000 VW-Mitarbeiter stimmen freiwilligem Konzernaustritt zuEin schwächelndes China-Geschäft und US-Zölle belasten Deutschlands größten Autobauer massiv. Auf der Hauptversammlung verteidigt VW-Chef Oliver Blume den radikalen Sparkurs, der erste Erfolge zeigt.18.06.2026
Polyester-Geschäft vor dem AusChemiekonzern Evonik streicht erneut Tausende StellenAngesichts der schwachen Weltkonjunktur verschärft das Essener Unternehmen Evonik seinen Sparkurs. Bis Ende 2029 sollen weitere 3200 Stellen wegfallen, verkündet der Konzern. Das globale Polyester-Geschäft werde man komplett einstellen.18.06.2026
Fabriken arbeiten günstigerWeniger Mitarbeiter, geringere Kosten - VW meldet SparerfolgeMit einem gigantischen Sparprogramm versucht Volkswagen wieder auf Erfolgskurs zu kommen. Bis 2030 sollen 35.000 Stellen wegfallen. Der Abgang von 28.000 Mitarbeitern sei bereits vereinbart. Konzernchef Blume spricht von schon jetzt spürbaren Milliardeneinsparungen. 11.06.2026
Weitere Jobs fallen wegBASF dreht erneut an der Sparschraube - Fixkosten im BlickNoch ist die genaue Zahl nicht bekannt, doch BASF setzt beim Personal nochmals den Rotstift an. Innerhalb der nächsten zweieinhalb Jahre soll jeder fünfte Euro bei den festen Ausgaben eingespart werden. Erneut verkauft der Chemieriese eine Abteilung.20.05.2026
Werke verfehlen SparzieleDiese deutschen VW-Standorte zittern um ihre ZukunftUm die Profitabilität wieder zu steigern, will VW die Kosten massiv senken und Kapazitäten abbauen. Das geht an den deutschen Werken des Autobauers nicht spurlos vorbei - nicht einmal am Stammwerk in Wolfsburg.08.05.2026Von Max Borowski
Sparte vor VerkaufConti streicht bei Kautschuk-Tochter Tausende JobsDer Dax-Konzern Continental stellt sich neu auf. Dabei soll als Nächstes die Kunststoff- und Kautschuk-Sparte verkauft werden. Mit einem Sparprogramm wird die Tochter für Interessenten aufgehübscht. Die Gewerkschaft spricht nach den Verhandlungen von einem soliden Paket.07.05.2026