Die Kriegsnacht im ÜberblickUkraine zählt 600 Kriegsgefangene - Moskau ruft Mariupol zur Kapitulation aufDie Empörung über Kriegsverbrechen an Zivilisten in der Ortschaft Butscha hält weiter an. Die ukrainische Justiz geht mittlerweile Hunderten Hinweisen auf weitere Kriegsverbrechen in der Region Kiew nach. Unterdessen ruft Moskau das belagerte Mariupol zur Kapitulation auf.05.04.2022
Tote in den HinterhöfenSelenskyj fürchtet Vertuschung von KriegsverbrechenDie Toten auf den Straßen von Butscha sind durch zahlreiche Bilder von Journalisten dokumentiert. Der ukrainische Präsident Selenskyj appelliert an Medienvertreter, sich auch in anderen zerstörten Städten umzusehen. Er fürchtet, dass russische Truppen nun versuchen, mögliche Kriegsverbrechen zu verschleiern.05.04.2022
Entsetzen über Autokorso FDP: "Sollten Strafverfolgung prüfen"Am Tag, als die Bilder der Kriegsgräuel in Butscha an die Öffentlichkeit kommen, rollt ein pro-russischer Autokorso durch die deutsche Hauptstadt. Mit einem generellen Verbot solcher Demonstrationen tun sich Innenpolitiker schwer. Es gibt aber Möglichkeiten, Verteidiger des russischen Angriffskriegs zur Rechenschaft zu ziehen.05.04.2022
Russland nennt es InszenierungSatellitenbilder zeigen: Leichen lagen seit Wochen in ButschaRusslands UN-Botschafter nennt die Bilder aus Butscha eine "inszenierte Provokation" und will dafür auch bald Beweise vorlegen. Ein Vergleich von älteren Satellitenaufnahmen mit den jetzt veröffentlichten Videos bestätigt dagegen die Vorwürfe der Ukraine: Die Leichen lagen auf den Straßen, seit russische Truppen die Kontrolle über die Stadt übernommen hatten. 05.04.2022
Pentagon verfolgt Kiew-RückzugZwei Drittel der russischen Truppen in BelarusDas russische Militär zieht aus dem Großraum Kiew ab. Das Pentagon verfolgt die Truppenbewegungen: Danach sind zwei Drittel der Soldaten nicht im Donbass, sondern in Belarus. Kiews Generäle haben eine Theorie, wie deren Einsatz weitergehen könnte. 04.04.2022
Der Kriegstag im ÜberblickButscha versetzt Welt in Schockstarre - Baerbock greift bei russischen Diplomaten durchDie grausamen Bilder von toten Zivilisten in Butscha gehen um die Welt. Präsident Selenskyj reist persönlich in den Kiewer Vorort. Er spricht von Völkermord, sein Verteidigungsminister von Vergeltung. Die Gräueltaten haben bereits Folgen für Russland. Deutschland weist gleich 40 Diplomaten aus, Frankreich zieht wenig später nach.04.04.2022
Gräueltat, Gerechtigkeit, StrafeWer zählt die Toten von Butscha?Das mutmaßliche Massaker von Butscha dokumentieren, damit weitere Kriegsverbrechen gestoppt und Putin und seine Regierung zur Rechenschaft gezogen werden: Diese Aufgabe ist so wichtig wie kompliziert. Hunderte Freiwillige helfen, selbst Experten sind schockiert - und fordern Hilfe vom Westen. 04.04.2022Von David Bedürftig
Schockierende BilderDas Grauen von ButschaBrutal ist der Krieg Russlands gegen seinen Nachbarn Ukraine vom ersten Tag an. Doch Butscha offenbart der Welt, wie bereitwillig Putins Truppen Menschenleben auslöschen. Die Antwort des Westens darauf steht noch aus. 04.04.2022Von Frauke Niemeyer
Vergleich mit Waffen-SSUkraine will Morde von Butscha rächenDer ukrainische Verteidigungsminister will die Massaker in dem Kiewer Vorort Butscha nicht ungesühnt lassen: Der Geheimdienst werde jeden Besatzer verfolgen, der sich an den Gräueltaten beteiligt habe, kündigt Resnikow an und vergleicht die russischen Soldaten mit den Mordschwadronen der SS. 04.04.2022
Präsident besucht Kiewer VorortSelenskyj: Butscha-Morde erschweren VerhandlungenNach der Entdeckung hunderter toter Zivilisten in Butscha besucht Wolodymyr Selenskyj den Kiewer Vorort. Der ukrainische Präsident spricht erneut von Völkermord. Weitere Verhandlungen mit Russland dürften sich in Zukunft schwierig gestalten.04.04.2022