Fragen und AntwortenKriegsverbrechen in Butscha: Was wir bislang wissen Die Bilder aus Butscha sind grauenhaft. Auf der ganzen Welt rufen sie schockierte Reaktionen hervor. Doch was ist in der Vorstadt von Kiew geschehen und wer hat die Taten begangen? Die wichtigsten Fragen im Überblick.05.04.2022Von Sebastian Schneider
Deutschlands Rolle "blamabel"Union fordert mehr Waffen für die UkraineDie Ukraine müsse noch stärker in ihrem Überlebenskampf unterstützt werden, findet der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU im Bundestag. Deutschlands Engagement sei "beschämend", selbst kleinere Länder würden mehr Waffen liefern. Die Union fordert Fahrzeuge und Drohnen. 05.04.2022
Nach Abzug völlig verwüstetUkrainische Stadt Borodjanka liegt in TrümmernAnders als in Butscha sind in der kleinen 50 Kilometer nordwestlich von Kiew entfernten Stadt Borodjanka keine Leichen auf den Straßen zu sehen. Doch das Ausmaß der Zerstörung ist dort noch verheerender. Alle paar Meter bietet sich ein neuer Anblick der Verwüstung. 05.04.2022
Auktion für die UkraineGaben von Prominenten bringen Tausende EuroPromis wie Jan Ullrich und die Klitschko-Brüder spenden Gegenstände, um sie zugunsten der Ukraine versteigern zu lassen. Ein Paar Boxhandschuhe bringt bereits über 4000 Euro. Nun soll auch eine von Politikern signierte Friedenstaube unter den Hammer kommen. 05.04.2022
Ukraine in Sorge vor GroßangriffLondon: Russische Truppen ziehen ab und formieren sich neuDas britische Verteidigungsministerium sieht wichtige Erfolge für die ukrainische Armee im Norden des Landes. Aus den USA heißt es, dass zwei Drittel der russischen Soldaten aus der Region zurückgezogen wurden. Das muss für die Ukraine aber keine gute Nachricht sein.05.04.2022
Weder Strom noch GasBürgermeister von Butscha bittet um Hilfe"Wenn Sie können, kommen Sie zurück!" Mit diesen Worten wendet sich der Bürgermeister von Butscha an Ärzte und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen. In einer Videobotschaft schildert er außerdem, wie sich die Straßen seiner Stadt "in ein Konzentrationslager" umgewandelt hätten.05.04.2022
"Eingebunkerter Kriegstreiber"Steinmeier: Gibt keine Normalität mehr mit PutinEine Zusammenarbeit mit Russland wie in früheren Jahren, die ist laut Bundespräsident Steinmeier nicht mehr möglich. Zumindest nicht, solange Wladimir Putin Präsident ist. Steinmeier räumt erneut Fehler im Umgang mit Russland ein, wehrt sich aber auch gegen einen Vorwurf.05.04.2022
Reue nur "erster Schritt"Melnyk: Steinmeier soll sich für Energie-Embargo einsetzenNach wochenlangen Kämpfen in der Ukraine räumt Steinmeier eigene Fehler in der Russland-Politik ein. Der ukrainische Botschafter Melnyk begrüßt die späte Erkenntnis. Zugleich fordert er den Bundespräsidenten dazu auf, sich für härte Sanktionen gegen Moskau starkzumachen.05.04.2022
Seit Beginn des Ukraine-KriegsJeder Zehnte in Deutschland spart EnergieSeit Russlands Angriff auf die Ukraine, würden viele Menschen am liebsten ganz auf Gas von Putin verzichten. Doch Deutschlands Energieversorgung ist stark von Russland abhängig. Schon jetzt sind die Preise erheblich gestiegen. Viele Verbraucher reagieren in Eigeninitiative.05.04.2022
Gouverneur ruft zur Flucht aufUkraine erwartet "massiven Angriff" in Region LuhanskNach dem Abzug russischer Kräfte aus dem Raum Kiew rechnet die Ukraine mit einem Großangriff in der östlichen Region Luhansk. Der Gouverneur ruft die Bewohner bereits zur Flucht auf. Unterdessen hält man es in Washington für denkbar, dass der Krieg noch Monate andauert. 05.04.2022