Israel will weiter angreifenNetanjahu droht Iran und Hisbollah und kritisiert die UNDer Konflikt mit der Hisbollah spitzt sich zu, Israels Ministerpräsident reist dennoch zur UN-Generaldebatte. Dort gibt er sich kämpferisch, lehnt Forderungen nach Waffenruhe ab und nennt die UN einen "Sumpf aus antisemitischem Zorn". Vertreter zahlreicher Länder verlassen zu Beginn der Rede aus Protest den Saal.27.09.2024
USA für 21 Tage Waffenruhe Israel behält sich "großen Krieg" im Libanon vorIsrael zielt auf eine Waffenruhe für den Norden Israels und den Süden des Libanons. Die gebe es entweder vor oder nach einem "großen Krieg" gegen die Hisbollah, erläutert der Botschafter vor dem UN-Sicherheitsrat. Die USA und Frankreich schlagen eine Gefechtspause von 21 Tagen vor. 26.09.2024
Rede vor UN-SicherheitsratSelenskyj: Moskau muss zum Frieden gezwungen werdenGegen westliche Kriegsmüdigkeit betont der ukrainische Präsident vor dem UN-Sicherheitsrat, dass Russland internationale Verbrechen begehe. Das könne nicht durch Gespräche gelöst werden. Stattdessen müsse Moskau auf dem Schlachtfeld zum Friedensschluss gezwungen werden. 25.09.2024
Gerangel bei UN-TreffenBaerbock weist russischen Journalisten zurechtDass auch auf der UN-Vollversammlung nicht alle bereit sind, sich an die Regeln zu halten, zeigt ein russischer Journalist: Er bedrängt Außenministerin Annalena Baerbock vor einer Pressekonferenz. Sie weist ihn deutlich zurück - vor laufenden Kameras. 24.09.2024
Wollte Änderungen durchsetzenRusslands Einspruch gegen UN-Reformplan ausgekontertSeit Jahresbeginn arbeiten mehr als 100 Staaten an einer Reform der UN. Die soll Veränderungen im Sicherheitsrat bringen und das Finanzsystem zugunsten des Globalen Südens wandeln. Russland versucht, die Verabschiedung zu torpedieren, bekommt dafür aber direkt die Quittung.22.09.2024
Scholz handelt Pakt ausMoskau sorgt für Unruhe vor UN-ZukunftsgipfelUN-Generalsekretär Guterres will mit Reformen die Vereinten Nationen und andere internationale Organisationen krisenfester machen. Ein unter deutscher Co-Führung ausgehandeltes Paket erfüllt die Erwartungen nicht - soll aber die Zustimmung aller 193 Mitgliedsstaaten finden. Russland taktiert bis zur letzten Minute.22.09.2024
Deutschland enthält sich UN-Vollversammlung: Israel soll Besatzung beenden124 Länder fordern Israel auf, die besetzten palästinensischen Gebiete innerhalb eines Jahres zu verlassen. Die europäischen Staaten zeigen sich in der UN-Vollversammlung gespalten. Israel kritisiert die Resolution - und wird sie wohl ignorieren.18.09.2024
Helga Schmid bislang bei OSZEDeutsche soll UN-Vollversammlung anführenErstmals könnte das wiedervereinte Deutschland an der Spitze der Vollversammlung der Vereinten Nationen stehen. Diplomatin Helga Schmid soll in New York künftig das mit 193 Ländern besetzte Gremium als Präsidentin anführen. Sie hat zuvor bereits Geschichte geschrieben.18.07.2024
Widerstand aus mehreren LändernUNO führt Gedenktag für Genozid von Srebrenica einIn der Regel beschließen die Vereinten Nationen Gedenktage einstimmig. Doch bei einem Beschluss zum Völkermord von Srebrenica gibt es zahlreiche Gegenstimmen und Enthaltungen. Vor allem der serbische Präsident zürnt und macht Deutschland schwere Vorwürfe.23.05.2024
Symbolische AbstimmungUN-Vollversammlung fordert Mitgliedschaft der PalästinenserIn der UN-Vollversammlung gibt es eine deutliche Mehrheit für israelkritische oder propalästinensische Beschlüsse. Nun votiert das Gremium mit großer Mehrheit für eine Vollmitgliedschaft der Palästinenser. Entscheidend ist aber das Veto der USA im Sicherheitsrat.10.05.2024