Wegen Putins DrohungenWie Estland an der russischen Grenze aufrüstetEstland will direkt an der Grenze zu Russland eine neue Militärbasis bauen. In der Stadt, wo Kremlchef Putin eines Tages die Nato herausfordern könnte, weil er sie als russisch ansieht. Kaum eine andere Stadt in der EU ist so unmittelbar durch Russland bedroht wie Narva.05.05.2025Von Kevin Schulte
Sanktionen in GefahrOrban ist nicht nur Putins, sondern auch Trumps MarionetteIn Brüssel kursiert die Idee, das Sanktionsregime gegen Moskau anders zu organisieren. Grund dafür ist Ungarns Ministerpräsident Orban. Seine enge Verbindung zu den Präsidenten Putin und Trump macht ihn für die EU in vielerlei Hinsicht unberechenbar.17.04.2025Von Lea Verstl
Berüchtigt wegen KorruptionUS-Regierung hebt Sanktionen gegen Orbans Kabinettschef aufAnfang des Jahres setzt die damalige US-Regierung einen der mächtigsten Männer Ungarns auf die Sanktionsliste: Antal Rogan gilt als eine der treibenden Kräfte beim Wandel Ungarns zur Oligarchie. Die Trump-Regierung hat mit derlei Vorwürfen offenbar keine Probleme.16.04.2025
Änderung der VerfassungUngarn erkennt non-binäre Menschen nicht anUngarns Parlament hat in der Verfassung des Landes verankert, dass ein Mensch ausschließlich als Mann oder Frau definiert werden kann. Non-binäre Menschen werden demnach nicht als solche anerkannt. Zuletzt wurde bereits ein Verbot gegen die Pride-Parade erlassen.14.04.2025
Orban setzt LGBTQ unter DruckTausende protestieren in Budapest gegen Pride-Parade-VerbotEin ungarisches Gesetz verbietet die "Gay Pride". Rund 10.000 Menschen gehen deshalb in der Hauptstadt auf die Straße - unter dem Motto "Gray Pride". Sie halten Fahnen hoch, auf denen der Regenbogen, Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung, in Grautönen abgebildet ist.12.04.2025
"Die Amokläufer des Rassenwahns"Erinnerungen aus Auschwitz - "Knochenmänner" und ihre PeinigerAuch 80 Jahre nach Kriegsende erscheinen Bücher erstmals auf Deutsch, die bisher hierzulande nahezu unbekannt waren. Wie jetzt das von József Debreczeni. Wer die 250 Seiten des ungarischen Juden liest, braucht starke Nerven: Dieses Grauen muss man erst einmal aushalten.06.04.2025Von Thomas Schmoll
Abkehr vom StrafgerichtshofNetanjahu lobt "mutige und prinzipienfeste Haltung" OrbansEs ist Netanjahus erste Reise nach Europa seit dem Haftbefehl des IStGH. Eigentlich müsste Ungarn Israels Premier jetzt festnehmen lassen. Doch Ungarns Regierungschef Orban sieht in dem Weltstrafgericht keine juristische Instanz mehr. Als Gastgeber des Angeklagten kündigt er eine Konsequenz an.03.04.2025
Mit Anlauf in den RechtsbruchEinladung an Netanjahu wäre "180-Grad-Wende"Israels Ministerpräsident Netanjahu ist gerade ein schwieriger Gast, denn gegen ihn liegt ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs vor. Ungarn macht für seinen Besuch den Weg frei, indem es sich aus dem IStGH zurückzieht und auch CDU-Chef Merz möchte für eine Netanjahu-Visite "Mittel und Wege" finden. Diese verstoßen jedoch gegen das Völkerrecht - und die deutsche Verfassung.03.04.2025
Pünktlich zu Netanjahus BesuchUngarn kündigt Austritt aus Internationalem Strafgericht an Mit der Einladung des israelischen Regierungschefs Netanjahu zeigt Ungarn: Der Internationale Strafgerichtshof interessiert ihn nicht. Regierungschef Orban geht sogar noch einen Schritt weiter. Und Kanzler Scholz äußert sich zu einer etwaigen Verhaftung Netanjahus auf deutschem Boden.03.04.2025
Trotz internationalem HaftbefehlNetanjahu in Ungarn eingetroffenIm November verhängt der Internationale Strafgerichtshof einen Haftbefehl gegen Israels Regierungschef Netanjahu. Ungarns Ministerpräsident Orban lädt ihn daraufhin nach Budapest ein. In der Nacht reist Netanjahu unbehelligt in das EU-Land ein. 03.04.2025