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Alternative für Tiktok und Co.Appell an Brüssel: Bürgerinitiative fordert öffentliches soziales Netzwerk für die EU

04.03.2026, 16:39 Uhr
Die-Flagge-der-Europaeischen-Union-weht-vor-wolkenlosem-Himmel-ein-Symbol-fuer-Einigkeit-Frieden-und-wirtschaftliche-Zusammenarbeit-in-Europa
(Foto: picture alliance / CHROMORANGE)

Eine Bürgerinitiative fordert von der Europäischen Kommission, ein öffentliches soziales Netzwerk zu schaffen.

Universitäten und Unternehmen sollen die Plattform zusammen entwickeln, hieß es in der Begründung eines entsprechenden Antrags, den die EU-Kommission registrierte. Die Plattform soll laut der Forderung mit EU-Geldern finanziert und von Gremien überwacht werden, die das EU-Parlament wählt. Das Ziel sei, eine Alternative zu Plattformen wie Instagram, X, Facebook oder Tiktok zu schaffen. 

Auf den etablierten Seiten wären die Nutzer Falschinformationen ausgeliefert. Zudem sei auch unklar, ob die Person, mit der man glaube, in Kontakt zu stehen, überhaupt existiere, so die Antragsteller. Die Identitäten auf der europäischen Plattform hingegen sollen verifiziert und Falschinformationen mit einem Warnhinweis versehen werden. Um unbewusster Radikalisierung vorzubeugen, sollen die Nutzer über ihren Algorithmus selbst bestimmen können. Außerdem wünschen sich die Antragsteller, dass Werbung eingeschränkt wird. 

Innerhalb eines Jahres müssen die Organisatoren eine Million Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern aus mindestens sieben EU-Staaten sammeln, damit sich die Kommission inhaltlich mit der Initiative beschäftigt.

Quelle: ntv.de, dpa

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