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Mehr Flexibilität geplantArbeitsministerin Bas kündigt Gesetz für flexiblere Arbeitszeiten noch im Juni an

06.05.2026, 15:02 Uhr
24-04-2026-Berlin-Baerbel-Bas-l-SPD-Bundesministerin-fuer-Arbeit-und-Soziales-nimmt-an-einer-Sitzung-im-Plenum-des-Bundestags-teil-Thema-ist-unter-anderem-das-Neun-Euro-Ticket
(Foto: dpa)

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas will in Kürze einen Entwurf für ein Gesetz für flexiblere Arbeitszeiten vorstellen.

"Sie können damit rechnen, dass wir im Juni einen Gesetzentwurf vorlegen, denn es gibt einen klaren Auftrag aus dem Koalitionsvertrag", sagte Bas dazu am Mittwoch bei der Regierungsbefragung im Bundestag. Die Koalition wolle "insbesondere für Familien die Arbeitszeit flexibler machen". Dazu seien bereits viele Vorschläge im Arbeitsministerium gemacht worden.

Gleichzeitig sollen laut Bas insbesondere Frauen vor ausgedehnten Arbeitszeiten geschützt werden, damit am Ende nicht "Frauen aus dem Arbeitsmarkt rausgehen, weil sie es mit der Familie nicht vereinbaren können", betonte die Ministerin. Teil des Gesetzentwurfs soll deshalb auch die elektronische Arbeitszeiterfassung sein.

Union und SPD hatten sich in ihrem Koalitionsvertrag darauf geeinigt, eine wöchentliche statt eine täglichen Höchstarbeitszeit zu schaffen - "auch und gerade im Sinne einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf". Die Koalitionäre vereinbarten zugleich, die Pflicht zur elektronischen Erfassung von Arbeitszeiten "unbürokratisch" regeln zu wollen.

Quelle: ntv.de, AFP

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