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Er sei wach und wohlaufArterie verschlossen: Brasiliens Präsident Lula wird nach Hirnblutung erneut operiert

12.12.2024, 20:07 Uhr
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(Foto: REUTERS)

Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat sich nach Angaben seiner Ärzte wegen einer Hirnblutung einer weiteren Operation unterzogen. Bei dem Eingriff am Donnerstagmorgen sei eine Arterie verschlossen worden, aus der noch Blut auf die Hirnoberfläche getropft sei, teilten die ihn behandelnden Mediziner am privaten Hospital Sírio-Libanês in São Paulo mit. Lula sei wach und wohlauf. Es werde erwartet, dass der Präsident das Krankenhaus Anfang kommender Woche verlassen und in die Hauptstadt Brasília zurückkehren könne.

Das Risiko bei der Operation vom Donnerstag sei gering gewesen, betonte der Arzt Marcos Stavale. "Neurologisch gesehen geht es ihm perfekt". Lula spreche normal. Stavales Kollege Roberto Kalil ergänzte, dass Lula keine Hirnschäden erlitten habe.

Der 79-jährige Lula war erst am Dienstag wegen der Hirnblutung operiert worden. Diese rührt von Komplikationen nach einem Sturz in seinem Zuhause im Oktober. Nach dem ersten Eingriff teilten die Ärzte mit, dass Lula 48 Stunden auf der Intensivstation bleiben würde.

Nach dem Vorfall im Oktober sagte Lula eine Reise nach Russland zu einem Gipfeltreffen der Brics-Staaten ab. Durch den Sturz trug er eine sichtbare Wunde am Hinterkopf davon. Trotz der Beteuerungen seiner Ärzte, wonach er bei guter Gesundheit sei, zeigten sich viele Brasilianer beunruhigt. Vor dem Krankenhaus versammelten sich einige Anhänger, um ihre Unterstützung für Lula zu bekunden.

Lokalmedien zufolge äußerten etliche Politiker auch Sorge um die Zukunft seiner Regierungskoalition bei der Präsidentschaftswahl 2026. Lula selbst hat erklärt, dass er sich zur Wiederwahl stellen würde, falls es nötig werden sollte. Vor einer Entscheidung würde er aber prüfen, wie es um seine Gesundheit bestellt sei.

Quelle: ntv.de, dpa

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