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"Aus den Medien erfahren"Iranischer Botschafter in Pakistan dementiert US-Angaben über Kriegsverhandlungen

25.03.2026, 11:05 Uhr
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(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Irans Botschafter in Pakistan hat US-Angaben zurückgewiesen, wonach es Gespräche zwischen Teheran und Washington zur Beendigung des Krieges gebe.

Anders als von US-Präsident Donald Trump angedeutet, hätten nach seinen Informationen "bislang keine direkten oder indirekten Verhandlungen zwischen den beiden Ländern stattgefunden", erklärte Irans Botschafter in Pakistan, Resa Amiri Moghadam, am Mittwoch.

"Auch wir haben solche Details aus den Medien erfahren", erklärte Amiri Moghadam. Er fügte hinzu, es sei "selbstverständlich, dass befreundete Länder stets Konsultationen mit beiden Seiten führen, um diese unrechtmäßige Aggression zu beenden".

Pakistan hatte sich zuvor als Vermittler im Iran-Krieg angeboten. Regierungschef Shehbaz Sharif erklärte am Dienstag im Onlinedienst X, er habe mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian gesprochen und die Hilfe seiner Regierung zugesagt, Frieden in der Region zu erreichen. Pakistan und der Iran sind langjährige Verbündete.

Das Außenministerium in Teheran hatte am Montag laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna erklärt, es habe Nachrichten von "befreundeten Ländern" erhalten, die auf eine Bitte der USA um Verhandlungen zur Beendigung des Krieges hindeuteten. US-Präsident Trump hatte am Montag überraschend erfolgreiche Verhandlungen mit Teheran erwähnt; die iranische Führung dementierte, dass es Gespräche gegeben habe.

Quelle: ntv.de, AFP

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