450 in DeutschlandBSH Hausgeräte baut weltweit 3500 Arbeitsplätze ab

Die Bosch-Tochter BSH Hausgeräte will bis 2027 weltweit 3500 Stellen abbauen. Das sagte BSH-Chef Matthias Metz der "Süddeutschen Zeitung" einem Vorabbericht zufolge. Das wären knapp sechs Prozent der Belegschaft von 60.000 Mitarbeitern.
Die ersten tausend Stellen sollten noch in diesem Jahr wegfallen, davon 450 in Deutschland. "Wie viele Stellen dann in den folgenden drei Jahren noch in Deutschland wegfallen werden, können wir derzeit noch nicht präzisieren", sagte der BSH-Chef der Zeitung. Das Münchner Unternehmen, das Kühlschränke und Waschmaschinen unter Marken wie Bosch, Siemens und Neff verkauft, beschäftigt in Deutschland allein 17.000 Menschen.
Erst vor zwei Wochen hatte BSH-Konkurrent Miele angekündigt, bis zu 2700 von 23.000 Stellen zu streichen oder zu verlagern.
BSH will die eigenen Werke von dem Abbau dagegen weitgehend ausklammern. Betroffen seien vor allem die Verwaltung und interne Dienstleistungen. "Unsere Werke sind nicht im Fokus", sagte Metz. "Dort wollen wir die Stammbelegschaft halten - auch, um bei erstarkenden Märkten auf einen höheren Absatz vorbereitet zu sein." BSH wolle ohne betriebsbedingte Kündigungen auskommen.