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Sanierung verzögert sichBahnstrecke Hamburg–Berlin soll ab 14. Juni komplett wieder in Betrieb gehen

11.03.2026, 12:17 Uhr
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Bei der wetterbedingten Verzögerung der Generalsanierung auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin ist nach Angaben der Deutschen Bahn (DB) ein Ende absehbar.

Ab dem 15. Mai könnten zunächst wieder Züge über den nördlichen Streckenabschnitt fahren, teilte die DB am Mittwoch mit. Ab 14. Juni soll dann die "komplette Wiederinbetriebnahme der gesamten Strecke" erfolgen - gut sechs Wochen später als ursprünglich geplant.

Das umfangreiche Sanierungsvorhaben, für das die vielbefahrene Zugstrecke ab dem 1. August vergangenen Jahres voll gesperrt worden war, sollte eigentlich bis zum 30. April abgeschlossen sein. Mitte Februar hatte die Bahn jedoch mitgeteilt, dass sich die Generalsanierung verzögert - Grund sei das anhaltende Winterwetter mit starkem Frost.

"Der außergewöhnlich starke und langwierige Wintereinbruch in Norddeutschland hat unsere eingeplanten Zeitpuffer aufgebraucht", erklärte der für Infrastrukturplanung zuständige Vorstand der Konzerntochter DB Infrago, Gerd-Dietrich Bolte, am Mittwoch. "Das ärgert uns mindestens genauso sehr wie alle betroffenen Reisenden und Güterverkehrskunden, für deren Geduld wir uns ausdrücklich bedanken wollen", fügte er hinzu.

Gemeinsam mit den beteiligten Unternehmen habe die Bahn "alles versucht, um die Verzögerungen so gut wie möglich aufzuholen", führte Bolte aus. "Das ist uns bedauerlicherweise trotz gewaltiger Anstrengungen aller Beteiligten nicht ganz gelungen." Das zweistufige Inbetriebnahme-Konzept ermögliche nun die "auch weiterhin dringend notwendigen Baumaßnahmen angrenzender Strecken".

Die Inbetriebnahme des nördlichen Streckenabschnitts von Hamburg bis Hagenow Land Mitte Mai schafft nach DB-Angaben die Voraussetzung dafür, "dass die Verkehre von Hamburg in Richtung Schwerin/Mecklenburg-Vorpommern wieder im gewohnten Fahrplan fahren". Konkret sollen demnach ab dem 15. Mai die Regionalzüge zwischen Hamburg und Schwerin und weiter nach Rostock und Stralsund wieder durchgehend verkehren. "Damit entfällt auch ein Großteil des Busersatzverkehrs", erklärte die Bahn.

Quelle: ntv.de, AFP

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