Perseiden erreichen HöhepunktBeste Chancen auf Sternschnuppen in der Nacht zum Donnerstag

Hochsommer ist Sternschnuppenzeit: Der Meteorregen der Perseiden erreicht in der Nacht auf Donnerstag sein Maximum.
Neumond und klares Wetter versprechen in diesem Jahr optimale Bedingungen für den Blick auf den Sternschnuppenregen.
Bereits seit Ende Juli sind die ersten Perseiden am Himmel unterwegs. Ihre Zahl erhöhte sich dann allmählich, bevor sie in der Nacht zum Donnerstag und damit unmittelbar im Anschluss an die Sonnenfinsternis ihren Höhepunkt erreichen wird. In den Nächten um das Maximum herum schießen nach Angaben der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) besonders viele Schnuppen über den Himmel. Grundsätzlich sind die meisten Sternschnuppen in der zweiten Nachthälfte zu beobachten, aber bereits ab 22.00 Uhr lohnt es sich, danach Ausschau zu halten. Die Sternschnuppen zeigen sich noch bis Ende August am Himmel.
In der Nacht zum Donnerstag, dem Höhepunkt des Perseidenschwarms, herrscht Neumond. Das sind nach Angaben der VdS "optimale Bedingungen" für die Beobachtung. Bei Neumond steht der Mond ungefähr zwischen Erde und Sonne und ist von uns aus kaum oder gar nicht zu sehen. Das bedeutet, die beleuchtete Seite des Mondes zeigt größtenteils von der Erde weg. Laut der Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird es in der Nacht zum Donnerstag gering bewölkt oder klar sowie niederschlagsfrei sein. Mit dem bloßen Auge sind dann etwa 60 bis 70 Sternschnuppen pro Stunde sichtbar.
Seit jeher markieren die Augustmeteore für Sternschnuppenfans einen festen Termin im astronomischen Jahreskalender: Die Perseiden sind der einzige große Meteorstrom im Sommer und einer der ergiebigsten überhaupt. Ihren Namen verdanken die Sommersternschnuppen dem Sternbild Perseus. Die Perseiden scheinen diesem Sternbild zu entspringen - Astronomen bezeichnen diesen Ausstrahlungspunkt als Radiant.