Streiks an Deutschen Flughäfen Bevorstehender Arbeitskampf dürfte massive Auswirkungen auf Münchner Sicherheitskonferenz haben

Der für Freitag geplante Streik an sieben deutschen Flughäfen dürfte massive Auswirkungen auf die Münchner Sicherheitskonferenz haben, zu der ranghohe Politiker und Diplomaten aus der ganzen Welt anreisen sollen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem ganztägigen Arbeitskampf an den Airports Frankfurt, München, Stuttgart, Hamburg, Dortmund, Hannover und Bremen aufgerufen.
"Wir gehen davon aus, dass die Teilnehmer der Münchner Sicherheitskonferenz, die in Regierungsmaschinen kommen, über den Notdienst landen können", sagte Verdi-Expertin Manuela Dietz am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Dazu gebe es am Donnerstag Gespräche mit dem Flughafen München. Teilnehmende, die ihre Anreise in anderen Maschinen planten, müssten sich allerdings um Alternativen kümmern.
"Ich gehe von massiven Auswirkungen aus und schätze, dass in München fast kein Flieger mehr kommt oder geht", sagte Dietz. "Auch an allen anderen betroffenen Flughäfen wird wohl kein Passagierflieger abheben oder landen." Die Organisatoren der Münchener Sicherheitskonferenz sind besorgt: "Hunderte Entscheidungsträger aus allen fünf Kontinenten haben ihre Teilnahme bereits bestätigt", sagte eine Sprecherin. Der Streik werde ich auch auf den Konferenzablauf auswirken. "Wir stehen mit allen relevanten Behörden und besonders unseren Gästen im engen Austausch, um diese Auswirkungen so gering wie möglich zu halten."