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"angezogene Handbremse" lösenBundesforschungsministerin Bär reißt Schwerpunkte ihrer Arbeit an

13.05.2025, 18:18 Uhr
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(Foto: dpa)

Die neue Bundesforschungsministerin Dorothee Bär will sich nach eigenen Angaben dafür einsetzen, dass Erkenntnisse aus der Forschung schneller in Anwendungen in der Praxis überführt werden. "Wir haben die Forschung, wir haben die Lehre, aber wir brauchen eben auch diesen Transfer", sagte die CSU-Politikerin beim CDU-Wirtschaftstag in Berlin. Dabei sei man viel zu lange mit angezogener Handbremse unterwegs gewesen. "Das soll sich jetzt endlich ändern."

Sie bekenne sich zur Grundlagenforschung und Freiheit der Wissenschaft, sagte Bär, sie kämpfe aber gleichzeitig für den Transfer in die Praxis.

Bei ihrem ersten größeren Auftritt als Ministerin nannte sie weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit und stellte an den Anfang ihrer Rede die Frage: "Wann fliegt denn endlich mal die erste deutsche Frau zum Mond?" Das Forschungsministerium ist seit dem Antritt der neuen Regierung auch Ministerium für Technologie und Raumfahrt. Bär bezeichnete sich selbst mit Blick auf die neue Aufgabe als gut gelaunt und "ins Gelingen verliebt".

Quelle: ntv.de, dpa

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