Kurznachrichten

Einschätzung zur ÖlversorgungBundesnetzagentur sieht Versorgung trotz möglichem Stopp von kasachischem Öltransit als nicht gefährdet

22.04.2026, 12:45 Uhr
Ein-Oel-Tanklager-in-Wilhelmshaven-Ifo-Praesident-Fuest-raet-zu-vorsichtigem-Umgang-mit-Reserven

Ein möglicher Stopp des Transits von kasachischem Öl durch Russland nach Deutschland gefährdet nach Einschätzung der Bundesnetzagentur die Versorgungssicherheit nicht.

Regionale Preiseffekte könnten aber nicht ausgeschlossen werden, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Hintergrund ist eine Information von Rosneft Deutschland an die Bundesnetzagentur als Treuhänderin. Demzufolge soll auf Anweisung des russischen Energieministeriums ab dem 1. Mai 2026 kein kasachisches Rohöl mehr durch die Druschba-Pipeline zur Raffinerie PCK in Schwedt fließen. Die Raffinerie müsse dann zwar mit einer geringeren Kapazitätsauslastung fahren, hieß es. Rosneft Deutschland prüfe die Auswirkungen und werde vorhandene Spielräume zur Sicherung der Versorgung nutzen.

Quelle: ntv.de, rts

Regionales