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Als Reaktion auf PreisschubBundesregierung will Spritpreiserhöhungen an Tankstellen auf einmal täglich begrenzen

11.03.2026, 12:08 Uhr
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Als Reaktion auf die rasanten Sprit-Preiserhöhungen im Zuge des Irankriegs will die Bundesregierung Sprit-Preiserhöhungen an Tankstellen nur noch einmal täglich erlauben.

Die Koalition habe sich auf dieses Konzept nach österreichischem Vorbild verständigt, sagten mit der Sache Vertraute am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) solle dies noch final prüfen und umsetzen.

Die raschen Preiserhöhungen direkt nach Kriegsbeginn und die besonders starken Steigerungen an deutschen Zapfsäulen hatten für Verärgerung gesorgt. Zudem seien die mehrfachen, täglichen Preisänderungen für die Autofahrer instransparent. Besonders die SPD hatte daher eine solche Regelung wie in Österreich gefordert. Auch die Union hatte sich zuletzt offen dafür gezeigt.

In Österreich dürfen nur einmal am Tag, um 12.00 Uhr, Preise angehoben werden. Gesenkt werden dürfen sie aber immer. Gesenkt werden dürfen sie immer. Diese Regelung wurde bereits 2011 eingeführt. Jetzt will Österreich Erhöhungen zudem nur noch dreimal die Woche erlauben, um die extremen Preisschwankungen abzufedern. 

Quelle: ntv.de, rts

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