UN-Klimakonferenz in BrasilienCOP 30: Bundesregierung will für multilaterale Zusammenarbeit werben

Die Bundesregierung will bei der UN-Klimakonferenz COP30 im brasilianischen Belém die Notwendigkeit der internationalen Zusammenarbeit beim Klimaschutz betonen. Die Weltgemeinschaft müsse beim Klimaschutz zusammen etwas erreichen, hieß es aus deutschen Regierungskreisen. Deutschland wolle die Fahne des Multilateralismus hochhalten. Dies sei auch einer der Gründe, warum Kanzler Friedrich Merz (CDU) nach Brasilien reise.
Denn die geopolitischen Rahmenbedingungen seien schwieriger geworden, so seien zum Beispiel die USA aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen. Zudem schicke das Land keinen hochrangigen Vertreter zur COP. Es werde damit nicht einfacher, die internationalen Klimaziele zu erreichen, verlautete aus Regierungskreisen. Um so wichtiger sei die Reise des Kanzlers.
Dieser fahre zudem nach Belém, um Brasilien als demokratische Stimme in den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) und weltweit zu unterstützen, hieß es.
Am Donnerstag und Freitag treffen sich in der Amazonas-Stadt Belém etwa 50 internationale Staats- und Regierungschefs zu Klimaberatungen, an diesen nimmt auch Kanzler Merz teil. Am Montag beginnt dann in Belém die 30. Weltklimakonferenz (COP30).