"Zeit zum Handeln: AfD stoppen"Campact und Fridays for Future rufen zu Demonstrationen gegen die AfD auf

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben das Netzwerk Campact, Fridays for Future zusammen mit weiteren Organisationen zu Demonstrationen gegen die AfD aufgerufen.
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben das Netzwerk Campact, Fridays for Future zusammen mit weiteren Organisationen zu Demonstrationen gegen die AfD aufgerufen. Die Kundgebungen stehen unter dem Motto "Zeit zum Handeln: AfD stoppen". Für diesen Montagabend wurde eine Veranstaltung am Brandenburger Tor in Berlin angekündigt, auf der auch die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Yasmin Fahimi, sprechen sollte.
Beteiligt sind laut Campact auch Jens-Christian Wagner, Leiter der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft auf Sachen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, wo in zwei Wochen der Landtag neu gewählt wird.
Bei der Wahl am Sonntag in Sachsen-Anhalt war die AfD klar stärkste Kraft geworden und hatte die absolute Mehrheit nur knapp verfehlt. Campact sprach von einem "dramatischen Ergebnis". "In diesen Tagen sind wir alle gefragt, uns an die Seite all der Menschen in Sachsen-Anhalt zu stellen, die jetzt alles dafür tun, eine AfD-Regierung zu verhindern", hieß es in dem Demonstrationsaufruf.
Zu weiteren Kundgebungen und Aktionen wurde für diesen Montag, aber auch im Laufe der Woche unter anderem in Hamburg, München, Bremen und Leipzig aufgerufen. Weitere Demonstrationen sollen in teils kleineren Städten in Mecklenburg-Vorpommern stattfinden.