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AfD und BSWChrupalla bestätigt Gespräche zwischen AfD und Bündnis Sahra Wagenknecht auf Bundesebene

04.07.2025, 13:35 Uhr
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(Foto: picture alliance / dts-Agentur)

Nach einem umstrittenen Treffen der Fraktionschefs in Thüringen hat AfD-Chef Tino Chrupalla auch von Kontakten seiner Partei mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) auf Bundesebene berichtet. "Es gibt Gespräche mit dem BSW", sagte Chrupalla am Donnerstagabend dem Sender Welt TV. BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht dementierte am Freitag, dass es aktuell Gespräche gebe, zeigte sich aber wie Chrupalla für künftige Kontakte offen.

Es gebe Gespräche mit dem BSW auf Bundesebene "über das, was Deutschland bewegt", sagte Chrupalla. Thema sei auch, "wie man Mehrheiten verändern kann". Auf welcher Ebene die Gespräche stattfinden oder stattgefunden haben sollen, blieb unklar. Zur Frage, ob er und seine Ko-Vorsitzende Alice Weidel für Gespräche mit Sahra Wagenknecht zur Verfügung stünden, sagte Chrupalla: "Ja, also immer."

"Aktuell gibt es keine Gespräche", betonte Wagenknecht gegenüber der Nachrichtenagentur AFP am Freitag. "Das ist eine Phantomdiskussion." Sie würde aber "selbstverständlich" mit Chrupalla reden, "wenn es einen konkreten Anlass dafür gäbe". Sie verwies dabei auch auf erfolgte Gespräche mit der AfD in Thüringen.

In Thüringen regiert aktuell eine Koalition aus CDU, BSW und SPD. Stärkste Kraft wurde bei der Wahl im vergangenen Jahr die AfD, die vom Verfassungsschutz in Thüringen als erwiesen rechtsextremistisch eingestuft ist. Am Mittwoch hatten sich die Fraktionschefs der beiden Parteien, Björn Höcke (AfD) und Frank Augsten (BSW), getroffen.

Quelle: ntv.de, AFP

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