Internet SoftwareMail-Dienst Open Xchange stellt Web-Desktop vor
Berlin (dpa) - Die von zahlreichen Online-Portalen eingesetzte Webmail-Software Open-Xchange bietet ihren Nutzern künftig eine einheitliche Oberfläche auf allen Geräten. Die OX App Suite sei ein «Desktop für das Webzeitalter», sagte der Chef von Open-Xchange, Rafael Laguna, am Donnerstag in Berlin.
Berlin (dpa) - Die von zahlreichen Online-Portalen eingesetzte Webmail-Software Open-Xchange bietet ihren Nutzern künftig eine einheitliche Oberfläche auf allen Geräten. Die OX App Suite sei ein «Desktop für das Webzeitalter», sagte der Chef von Open-Xchange, Rafael Laguna, am Donnerstag in Berlin.
Open-Xchange wird von Webmail-Anbietern wie 1&1, Strato, Host Europe oder NetCologne verwendet. Open-Xchange wurde vor etwa zehn Jahren entwickelt, um eine Open-Source-Alternative zur Microsoft-Technik Exchange bereitzustellen.
Bei der Gestaltung der neuen Version habe sich Open-Xchange an der Bauhaus-Schule der 1920er Jahre orientiert, die über den Industrie-Designer Dieter Rams beim Elektrogeräte-Hersteller Braun auch das Apple-Design beeinflusst habe, sagte Laguna auf einer Konferenz mit Entwicklern und Kunden von Open-Xchange.
Die browserbasierte Software integriert Apps für die Bearbeitung von E-Mails, Kontakten und Terminen, die um Informationen aus Sozialen Netzwerken wie Facebook, Xing oder Twitter ergänzt werden können. Eine weitere App ermöglicht die Verwaltung von Dateien aller Art in der Cloud, also auf Servern im Internet.
Alle Nutzerdaten lassen sich mit mobilen Geräten synchronisieren, wobei die Betriebssysteme iOS, Android und Windows Phone unterstützt werden. Die OX App Suite wird ab Dezember als «Software as a Service» (SAAS) angeboten und voraussichtlich ab Anfang nächsten Jahres als Cloud-Dienst im Einsatz. Die Nutzung aktueller Browser-Funktionen zur Unterstützung des Web-Standards HTML5 mache die Anwendung so schnell wie herkömmliche Mail-Anwendungen, versprach der Hersteller.