KfW-DigitalisierungsberichtCorona-Pandemie hat Digitalisierungsschub im deutschen Mittelstand ausgelöst

Die Corona-Pandemie hat einen Digitalisierungsschub im deutschen Mittelstand ausgelöst, der auch im Jahr 2021 anhielt. Die Ausgaben der kleinen und mittleren Unternehmen für digitale Projekte stiegen auf 23 Milliarden Euro, wie aus dem am Dienstag vorgelegten Digitalisierungsbericht der staatlichen Förderbank KfW hervorgeht. Damit wurde ein neuer Höchststand seit Beginn der Erhebung durch KfW Research im Jahr 2016 erreicht. Die durchschnittlichen Digitalisierungsausgaben eines mittelständischen Unternehmens legten kräftig zu - und zwar von 19.900 Euro im Jahr 2020 auf zuletzt 26.200 Euro.
Dazu passt laut KfW, dass sich die Qualität der Digitalisierungsprojekte von vergleichsweise einfachen Krisenbewältigungsmaßnahmen des ersten Corona-Jahres (zum Beispiel mehr Online-Vertrieb oder digitales Marketing) verlagerte - hin zu komplexen, nachhaltigeren und strategischen Projekten. So sei die Reorganisation von Arbeitsabläufen verstärkt angegangen worden.