Arriva vor dem AusDeutsche Bahn plant Verkauf internationaler ÖPNV-Tochter

Die Deutsche Bahn will ihre internationale Nahverkehrstochter Arriva bis 2024 verkaufen. Der Konzern forciert für drei Länder bereits einen früheren Ausstieg.
"Der Verkauf des Kerngeschäfts ist in unserer Planung unterstellt für 2024", sagte Bahn-Finanzvorstand Levin Holle bei der Bilanzpressekonferenz. Als Kernmarkt gilt vor allem das Bus- und Bahn-Geschäft in Großbritannien.
"Wir haben im letzten Jahr gute Forschritte beim Verkauf der Nicht-Kernmärkte von Arriva gemacht". Man habe eine Reihe von Landesgesellschaften des Bahn- und Bus-Betreibers verkauft.
In Reuters vorliegenden Konzernunterlagen heißt es zudem, dass Geschäfte unter anderem in Serbien, Polen und Dänemark bis zur Jahresmitte 2023 verkauft werden sollen. Holle verwies darauf, dass man in Kernmärkten 2022 operativ wieder schwarze Zahlen geschrieben habe.
Der Verkauf von Arriva wurde vor Jahren beschlossen, zog sich aber unter anderem wegen Streits um erwartete Erlöse hin.