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Ifo-StudieDeutsche arbeiten im internationalen Vergleich besonders häufig von zu Hause aus

02.05.2025, 10:05 Uhr
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Die Homeoffice-Quote ist seit April 2022 nahezu unverändert. (Symbolbild) (Foto: Fabian Strauch/dpa/dpa-tmn)

Deutsche Akademiker arbeiten im weltweiten Vergleich überdurchschnittlich oft von zu Hause aus. Demnach sind sie durchschnittlich an 1,6 Tagen pro Woche im Homeoffice, wie das Münchner Ifo-Institut am Freitag zu seiner Umfrage unter Arbeitnehmern mit Hochschulabschluss in 40 Ländern mitteilte. Zum Vergleich: Der globale Durchschnitt beträgt 1,2 Tage pro Woche bei Vollzeit von mindestens sechs Arbeitsstunden täglich. "Trotz prominenter Beispiele von Unternehmen, die ihre Beschäftigten zurück ins Büro holen, zeigen unsere Ergebnisse, dass die Homeoffice-Quote seit 2023 international stabil ist", sagte Ifo-Forscher Mathias Dolls.

In der EU wird unter Akademikern lediglich in Finnland mehr daheim gearbeitet - im Durchschnitt sind es dort 1,7 Tage. Weltweit am weitesten verbreitet ist Homeoffice in Kanada (1,9 Tage) und in Großbritannien (1,8 Tage). In den USA und Indien arbeiten die Befragten ebenfalls an 1,6 Tagen von daheim. Am wenigsten verbreitet ist das Homeoffice in Südkorea (0,5 Tage), China und Griechenland (je 0,6 Tage).

"Beschäftigte mit Kindern teilen ihre Arbeitswoche häufiger zwischen dem Homeoffice und dem Standort des Arbeitgebers auf, während Beschäftigte ohne Kinder häufiger entweder vollständig remote oder vollständig vor Ort arbeiten", erklärte das Ifo-Institut. In beinahe allen Ländern ist die Homeoffice-Rate bei Männern und Frauen ähnlich hoch. Der Wunsch, in den eigenen vier Wänden zu arbeiten, ist bei Frauen mit Kindern stärker ausgeprägt als bei Frauen ohne Kinder.

Quelle: ntv.de, rts

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