Airbus ein GeldgeberDrohnenbauer Quantum Systems bekommt weitere 1,2 Milliarden Euro von Investoren

Bei einer der größten Finanzierungsrunden in Deutschland hat der Drohnenbauer Quantum Systems 1,2 Milliarden Euro bei Investoren eingesammelt.
Damit steige die Bewertung auf etwa acht Milliarden Euro, teilte Mitgründer und Co-Chef Florian Seibel mit. Mit dem Geld werde weiteres Wachstum finanziert. Einem Bericht der "Financial Times" zufolge prüft das Unternehmen auch eine Fusion mit dem Drohnen-Startup Stark. Zu den Geldgebern gehörten der Flugzeugbauer Airbus und der Vermögensverwalter Blackstone. Zudem hätten einige der Bestandsinvestoren ihre Beteiligungen aufgestockt.
Einem früheren Medienbericht zufolge steuert Quantum Systems auf einen Börsengang zu. Dabei könnte das Unternehmen eine Marktkapitalisierung von zehn Milliarden Euro erreichen. "Wir hatten einen Auftrag des Aufsichtsrats, die Bereitschaft für einen Börsengang zu prüfen", erläuterte Seibel. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. "Vielleicht machen wir eine weitere Finanzierungsrunde. Vielleicht gehen wir an die Börse. Vielleicht wachsen wir aber auch einfach profitabel weiter."
Bei einer Finanzierungsrunde im vergangenen November hatte das Startup aus dem oberbayerischen Gilching eine Finanzspritze von 180 Millionen Euro erhalten. Die Bewertung lag damals bei mehr als drei Milliarden Euro. Quantum Systems gehört zu den wertvollsten deutschen Startups. Das Unternehmen bietet Aufklärungs- und Überwachungsdrohnen an, die mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) gesteuert werden. Zu den Aktionären gehört die Beteiligungsgesellschaft Porsche SE.