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Abgestuftes ModellEU-Kommission will Zugang von Kindern zu den sozialen Medien erschweren

13.07.2026, 14:48 Uhr
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Europaflaggen wehen vor dem Sitz der EU-Kommission. (zu dpa: "«Chatkontrolle»: Bundesregierung verlangt Änderungen im EU-Vorschlag") +++ dpa-Bildfunk +++ (Foto: picture alliance/dpa/XinHua)

Die Europäische Kommission will den Zugang von Kindern zu sozialen Medien einschränken.

Die Europäische Kommission will den Zugang von Kindern zu sozialen Medien einschränken. Dies kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montag in Brüssel an. Einem von ihr vorgestellten Expertenpapier zufolge soll dazu ein abgestuftes Modell eingeführt werden. Kinder unter 13 Jahren sollen soziale Medien demnach zeitlich begrenzt und unter Aufsicht von Eltern oder Lehrkräften nutzen dürfen. Für ältere Jugendliche sollen die Beschränkungen schrittweise gelockert werden. Die Frage sei nicht länger, ob Kinder im Internet Risiken ausgesetzt seien, sondern wie man ihnen einen sichereren Start ins Internet ermöglichen könne, sagte von der Leyen. Die EU-Kommission wolle nach der Sommerpause einen konkreten Vorschlag vorlegen.

Mit den Plänen folgt die EU-Behörde dem Beispiel anderer Staaten. Australien, Großbritannien, China, Indien und die USA haben Einschränkungen für soziale Medien erlassen oder prüfen diese. Die Maßnahmen richten sich zudem vor allem gegen Plattformen wie TikTok, YouTube von Alphabet sowie Instagram und Facebook von Meta. Stellungnahmen der betroffenen Unternehmen lagen zunächst nicht vor. Die Betreiber verweisen in der Regel darauf, dass sie selbst Schutzmaßnahmen für jüngere Nutzer eingeführt hätten. Von der Leyen betonte, die Regulierung solle sich auf Plattformen mit altersunangemessenen und suchtfördernden Eigenschaften konzentrieren.

Quelle: ntv.de, RTS

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