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Einer sei physisch misshandelt wordenEU verurteilt stundenlange Befragung zweier französischer Diplomaten in Teheran

28.07.2026, 17:40 Uhr
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Seit Januar schiebt Rheinland-Pfalz keine iranischen Staatsangehörigen in ihre Heimat ab, das soll noch bis mindestens Mitte Juli so bleiben. (Symbolfoto)

Nach der stundenlangen Befragung zweier französischer Diplomaten in Teheran hat die Europäische Union das Vorgehen der iranischen Sicherheitsbehörden angeprangert.

Nach der stundenlangen Befragung zweier französischer Diplomaten in Teheran hat die Europäische Union das Vorgehen der iranischen Sicherheitsbehörden angeprangert. "Die EU verurteilt klar die Aggression gegen zwei Diplomaten der französischen Botschaft in Teheran durch iranische Sicherheitskräfte am 19. Juli", erklärte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas am Dienstag. Ein solches Vorgehen stelle einen "eklatanten Verstoß" gegen die Wiener Konventionen dar und "gefährdet die diplomatischen Beziehungen".

Die EU bekundete zudem ihre "Solidarität" mit Frankreich und forderte den Iran auf, "die Täter dieses Angriffs vor Gericht zu stellen und seinen internationalen Verpflichtungen uneingeschränkt nachzukommen". Französischen Angaben zufolge waren die beiden Diplomaten unlängst stundenlang festgehalten und befragt worden. Einer von ihnen sei zudem physisch misshandelt worden, erklärte das Außenministerium vergangene Woche in Paris. Außenminister Jean-Noël Barrot sprach von einer "äußerst schwerwiegenden Aktion der Einschüchterung", die einen "eklatanten Verstoß gegen die diplomatische Immunität" darstelle.

Paris zufolge setzten die beiden Diplomaten "Förderprogramme für die Zivilgesellschaft und insbesondere für iranische Künstler und Wissenschaftler" um. Irans Außenministerium erklärte dagegen am Montag, es habe den französischen Botschafter aus Protest gegen das Verhalten der Diplomaten einbestellt. Sie hätten sich "unter dem Vorwand von Aktivitäten für die Zivilgesellschaft in die inneren Angelegenheiten des Iran eingemischt".

Quelle: ntv.de, afp

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