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LeutePeer Juhnke über das Ende seines Vaters Harald

22.05.2011, 12:05 Uhr

München (dpa) - Der 2005 gestorbene Entertainer Harald Juhnke ist für seinen Sohn «der traurigste aller Komödianten». Das sagte Peer Juhnke dem Nachrichtenmagazin «Focus» in München.

München (dpa) - Der 2005 gestorbene Entertainer Harald Juhnke ist für seinen Sohn «der traurigste aller Komödianten». Das sagte Peer Juhnke dem Nachrichtenmagazin «Focus» in München.

Er bezog sich dabei auf ein Zitat des Dramaturgen Peter Turrini: «Er, der immer so textstark war, konnte sich keine Texte mehr merken, geschweige denn sie überhaupt noch erlernen.» Von seinem Sohn habe er keine Hilfe annehmen wollen, sagte Peer Juhnke, der als Arzt in München lebt.

Kurz vor seinem Tod habe er seinen Vater noch einmal zusammen mit seinem damals einjährigen Sohn Vincent besucht. «Mein Vater wartete damals, natürlich vergebens, auf einen Chauffeur, der ihn zu Proben abholen sollte. Vincent saß auf seinem Schoß. Mein Vater, der immer den großen Wunsch hatte, Großvater zu werden, schaute durch ihn durch.»

Für das Leben seines Sohnes habe Harald Juhnke sich nur wenig interessiert. «Nicht aus bösem Willen, sondern weil sein einziges Interesse seinem Beruf galt. Er sagte mir einmal, er würde auch für 50 Mark am Abend auf die Bühne gehen, nur um spielen zu können. Aus Geld und Luxus hat er sich nichts gemacht.»

Quelle: dpa

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