KI-generierte Musik Erstellung KI-generierter Coverversionen nun auch bei Spotify möglich

Der Musik-Streamingdienst Spotify ermöglicht im Rahmen einer Vereinbarung mit der Universal Music Group seinen Abonnenten künftig die Erstellung KI-generierter Cover und Remixe von Songs.
Der Musik-Streamingdienst Spotify ermöglicht im Rahmen einer Vereinbarung mit der Universal Music Group seinen Abonnenten künftig die Erstellung KI-generierter Cover und Remixe von Songs. Die neue Funktion werde eine zusätzliche Einnahmequelle für Künstler und Songschreiber schaffen, zusätzlich zu dem, was sie bereits auf Spotify unter anderem durch Tantiemen verdienen, teilten beide Unternehmen am Donnerstag mit. "Was wir entwickeln, basiert auf der Zustimmung, der Nennung und der Vergütung der teilnehmenden Künstler und Songschreiber", sagte Spotify-Co-Chef Alex Norström. Über die finanziellen Bedingungen der Vereinbarung oder welche Künstler daran teilnehmen werden, wurden keine Angaben gemacht. Bei Universal Music stehen etwa Taylor Swift, Ariana Grande, Drake und Billie Eilish unter Vertrag.
An der Börse schossen die Aktien von Spotify um rund 16 Prozent in die Höhe. Mit dem Schritt tritt Spotify in direkteren Wettbewerb mit Start-ups wie Udio und Suno, die ebenfalls die Erstellung von Musik mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) ermöglichen.
Die großen Plattenfirmen bemühen sich ihrerseits um neue Lizenzvereinbarungen, um ihre umfangreichen Kataloge zu schützen. Die wachsende Beliebtheit von KI-generierter Musik macht es hingegen für Verbraucher immer schwieriger, diese von Liedern zu unterscheiden, die von Menschen komponiert wurden.