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Neue Zahlen aus BrüsselEurostat korrigiert Inflation im Euroraum für März leicht nach oben

16.04.2026, 14:21 Uhr
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Die EU-Statistikbehörde Eurostat hat ihre Schätzung der Inflation im Euroraum im März leicht nach oben korrigiert.

Der Preisanstieg im Jahresvergleich lag nach Angaben der Statistiker vom Donnerstag zufolge bei 2,6 Prozent, 0,1 Prozentpunkte höher als laut einer ersten Schätzung. Die Inflation war wegen der hohen Energiepreise infolge des Irankriegs sprunghaft gestiegen, im Februar lag sie noch bei 1,9 Prozent.

Die Energiepreise lagen den Statistikern zufolge 5,1 Prozent höher als im Jahresvergleich. Die Preissteigerung trieb die Inflation in die Höhe, nachdem die Energiepreise in den vergangenen Monaten kontinuierlich gesunken waren. Die Preise für Lebensmittel, Alkohol und Tabak stiegen im Vorjahresvergleich um 2,4 Prozent, die Preise für Dienstleistungen um 3,2 Prozent.

Die höchsten Inflationsraten innerhalb der Eurozone verzeichneten den Angaben zufolge Kroatien (4,6 Prozent), Lithauen (4,4 Prozent) und Luxemburg (3,8 Prozent). Am niedrigsten fiel der Preisansteig in Zypern (1,5 Prozent), Italien (1,6 Prozent) und Frankreich (2,0 Prozent) aus.

Für Deutschland gab Eurostat die Inflation mit 2,8 Prozent an. Die EU-Statistiker verwenden zur internationalen Vergleichbarkeit eine andere Berechnungsmethode als das Statistische Bundesamt, das für März eine Inflation von 2,7 Prozent angegeben hat.

Quelle: ntv.de, AFP

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