Laut russischen MedienberichtenExplosion in Moskauer Wohnhaus verletzt Organisator eines pro-russischen Bataillons schwer

Bei einer Explosion in einem Wohnhaus in Moskau ist russischen Medienberichten zufolge der Organisator eines pro-russischen Bataillons für die Ukraine-Front schwer verletzt worden. Einer seiner Sicherheitsleute sei getötet worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Tass. Insgesamt gab es den Berichten zufolge vier Verletzte bei der Explosion im Eingangsbereich des luxuriösen Wohnkomplexes in der russischen Hauptstadt.
Unter Berufung auf Rettungskräfte berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Ria Nowosti, dass sich die Explosion in dem Wohnkomplex "Alijie Parussa" im Nordwesten von Moskau ereignet habe. Ein Sprengsatz sei detoniert, hieß es demnach. Allerdings blieben die Umstände der Explosion noch unklar. Ein großes Polizeiaufgebot war nach einem Bericht von AFP-Reportern vor Ort, auch ein Hubschrauber überflog das Gebiet.
Unter den Verletzten war dem Tass-Bericht zufolge Armen Sarkisian, der 2022 das Freiwilligenbataillon "Arbat" gegründet hatte, das im Osten der Ukraine im Rahmen der russischen Offensive kämpft. Er sei "schwer verletzt ins Krankenhaus gekommen". Sarkisian ist laut Tass auch der Präsident des Box-Verbandes der Republik Donezk, die seit der von Russland verkündete Annexion des ostukrainischen Gebietes so von Moskau genannt wird. In den Berichten war unklar, ob er das Ziel der Explosion war.