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Mit Brüssel ausgehandeltFrankreich zahlt 1,6 Milliarden Euro weniger als geplant in EU-Haushalt ein

16.07.2025, 18:04 Uhr
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Im Europa-Gebäude in Brüssel stehen an diesem Montag schwierige Gespräche zu den Handelsbeziehungen der EU zu den USA auf dem Programm. (Archivbild) (Foto: Arne Immanuel B�nsch/dpa)

Frankreich zahlt im kommenden Jahr 1,6 Milliarden Euro weniger als bislang geplant in den EU-Haushalt ein. Paris werde seinen Beitrag lediglich um 5,7 Milliarden Euro erhöhen, statt wie bislang vorgesehen um 7,3 Milliarden Euro, hieß es am Mittwoch aus dem Umfeld der Ministerin für öffentliche Finanzen, Amélie de Montchalin. Die Ministerin habe dies mit Brüssel ausgehandelt, schrieb die Zeitung "L'Opinion".

Dies sei auch eine Antwort auf eine Dauerforderung der rechtspopulistischen Partei Rassemblement National (RN). Diese verlangt seit Jahren, dass Frankreich weniger Geld an die EU zahlt. RN-Fraktionschefin Marine Le Pen hatte kürzlich gefordert, Frankreichs EU-Beitrag überhaupt nicht zu erhöhen.

Frankreich trägt im laufenden Jahr mit 23,3 Milliarden Euro zum EU-Haushalt bei. Dieser Beitrag hätte im kommenden Jahr auf 29,7 Milliarden steigen sollen, unter anderem wegen der Unterstützung für die Ukraine.

Quelle: ntv.de, AFP

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