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Ukraine-KriegFranzösischer Generalstabchef sieht permanente Bedrohung durch Russland

09.04.2026, 12:52 Uhr
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(Foto: picture alliance / Hans Lucas)

Der Generalstabschef der französischen Streitkräfte, Fabien Mandon, hat vor einer permanenten russischen Bedrohung in Europa gewarnt.

Mandon sprach im Verteidigungsausschuss der Nationalversammlung von einem "offenen Krieg, der mit Blick auf die Vorbereitung der Armee meine größte Sorge bleibt. Das ist auf unserem Kontinent." Seit vier Jahren würden die Ukrainer auf heldenhafte Weise durchhalten. 

Kremlsprecher Dmitri Peskow wies die Vorwürfe zurück, machte allerdings auch eine Einschränkung. "Russland stellt keine Bedrohung für kein Land dar, das nicht plant, zu einem Zentrum für antirussische Aktivitäten zu werden, das nicht die Vernichtung der russischsprachigen Bevölkerung plant und das nicht plant, die Sicherheit der Russischen Föderation in irgendeiner Weise zu untergraben", sagte er der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge.

Moskau wirft insbesondere der Ukraine seit langem eine antirussische Politik vor und führt auch deshalb seit mehr als vier Jahren einen Angriffskrieg gegen das Nachbarland. Unter anderem begründet der Kreml seine Invasion damit, dort die russischsprachige Bevölkerung schützen zu wollen.

Bereits im vergangenen Herbst hatte Mandon gewarnt: "Leider bereitet sich Russland, wie ich aus den mir zugänglichen Informationen weiß, derzeit auf eine Konfrontation mit unseren Ländern im Jahr 2030 vor." Angesichts dieser Lage müsse Frankreich zu menschlichen Verlusten und wirtschaftlichen Folgen bereit sein.

Quelle: ntv.de, dpa

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