Kurznachrichten

Mehr Frauen an der SpitzeFrauenanteil in Führungspositionen der Bundesverwaltung steigt weiter

28.01.2026, 13:24 Uhr
Immer-mehr-Frauen-ziehen-in-die-Vorstaende-von-Dax-Konzernen-ein-aber-sie-bleiben-in-der-Minderheit
(Foto: Annette Riedl/dpa)

Der Anteil von Frauen in Führungspositionen in der Bundesverwaltung ist in den vergangenen Jahren weiter gestiegen.

Wie aus dem am Mittwoch im Kabinett verabschiedeten Bericht zum Bundesgleichstellungsgesetz hervorgeht, erhöhte er sich zwischen 2019 und 2023 von 37,7 auf 44 Prozent. Ziel des Gesetzes ist es, bis Ende 2025 die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen zu erreichen.

Bundesfrauenministerin Karin Prien (CDU) sah in der bisherigen Entwicklung "erfreuliche Erfolge". Der Bund gehe "als Arbeitgeber mit gutem Beispiel voran", erklärte sie. Prien forderte, bei den Bemühungen nicht nachzulassen, um eine gleichberechtigte Teilhabe in allen Bereichen zu erreichen.

Der Bericht zur Wirksamkeit des Bundesgleichstellungsgesetzes muss alle vier Jahre vorgelegt werden. Er erfasst dann die Entwicklung über einen Fünf-Jahres-Zeitraum.

Nur für die obersten Bundesbehörden lagen dem Bericht zufolge auch schon Zahlen für 2024 vor. Hier stieg der Anteil von Frauen in Führungspositionen von 35,9 Prozent im Jahr 2019 auf 44,3 Prozent 2024. Damit gab es auch gegenüber 2023 nochmals einen Anstieg (42,6 Prozent)

Am niedrigsten war der Anteil von Frauen in Führungspositionen 2023 bei nachgeordneten Bundesbehörden und Bundesgerichten (32,4 Prozent). Am höchsten war er bei Körperschaften,Anstalten und Stiftungen des Bundes (KAS) mit 49,5 Prozent.

Quelle: ntv.de, AFP

Regionales