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Für Teheran gearbeitet?Iran-Krieg: Katar verhaftet zehn Menschen wegen Spionageverdachts

04.03.2026, 09:59 Uhr
Eine-schwarze-Rauchwolke-steigt-aus-einem-Lagerhaus-im-Industriegebiet-von-Sharjah-City-in-den-Vereinigten-Arabischen-Emiraten-auf-nachdem-ueber-iranische-Angriffe-berichtet-wurde
(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Behörden im Golfstaat Katar haben zehn Menschen wegen des Verdachts auf Spionage für den Iran festgenommen.

Bei Befragungen hätten die Festgenommen ihre Verbindungen zu Irans Revolutionsgarden (IRGC) gestanden, berichtete die Staatsagentur QNA. Sieben der Festgenommenen hätten Informationen zu militärischer und anderer wichtiger Infrastruktur in Katar sammeln sollen. Die anderen drei seien für den Einsatz von Drohnen ausgebildet und sollten demnach Sabotageakte in Katar starten. Die katarischen Behörden stellten auch technisches Gerät sicher.

Als Antwort auf die amerikanisch-israelischen Militärschläge im Iran hat Teheran unter anderem Ziele in Katar angegriffen. Katar meldete Angriffe mit Dutzenden Raketen und Drohnen und schoss auch zwei iranische Kampfflugzeuge ab. In dem kleinen Halbinselstaat waren in den vergangenen Tagen Dutzende Explosionen zu hören.

Katar pflegt mit dem Iran eigentlich seit Jahrzehnten diplomatische Beziehungen und steigerte seinen Einfluss, in dem es etwa in Irans Konflikt mit den USA vermittelte. Katar und der Iran teilen sich auch den Zugang zum weltgrößten Gasfeld im Persischen Golf und arbeiten dabei aus wirtschaftlichen Gründen zusammen. Als Gastgeber der wichtigsten US-Militärbasis im Nahen Osten ist Katar auch wegen seiner geografischen Nähe zum Iran aber zugleich ein leichtes Ziel für Teherans Vergeltungsangriffe.

Quelle: ntv.de, dpa

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