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Gestiegene PreiseGasspeicher-Verband sieht Schwierigkeiten bei Wiederbefüllung für kommenden Winter

17.03.2026, 08:50 Uhr
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(Foto: picture alliance/dpa)

Der Gasspeicher-Verband INES warnt vor erheblichen Schwierigkeiten bei der Wiederbefüllung der Speicher für den kommenden Winter.

Zwar sei die Versorgung für den laufenden Winter gesichert, teilte die Initiative Energien Speichern (INES) in Berlin mit. Für den Sommer fehlten dem Markt aber jegliche ökonomische Anreize zur Einspeicherung von Gas. "Die Versorgung für den restlichen Winter ist gesichert", sagte INES-Geschäftsführer Sebastian Heinermann. "Die eigentliche Herausforderung liegt jetzt vor uns – bei der Wiederbefüllung der Speicher für den kommenden Winter."

Grund für den trüben Ausblick ist, dass Gas für den kommenden Winter derzeit günstiger ist als für den Sommer. Dieser sogenannte negative Sommer-Winter-Spread hebele die Anreize zur Einspeicherung vollständig aus. Als einen Auslöser für die Preisentwicklung nannte der Verband die Schließung der Straße von Hormus als Folge des Iran-Krieges, die zu erheblichen Preissteigerungen auf den globalen LNG-Märkten geführt habe.

Der Verband forderte daher eine Debatte über neue Regeln zur Sicherung der Befüllung. Ein europäischer Vergleich zeige, dass geeignete politische Rahmenbedingungen die Speicherbewirtschaftung stabilisieren könnten. Harmonisierte Regeln im EU-Binnenmarkt seien daher ein wichtiger Baustein, um Wettbewerbsnachteile für deutsche Speicher zu vermeiden.

INES ist ein Zusammenschluss von Betreibern deutscher Gas- und Wasserstoffspeicher. Nach eigenen Angaben repräsentiert der Verband mehr als 90 Prozent der deutschen und rund ein Viertel der Gasspeicherkapazitäten in der EU.

Quelle: ntv.de, rts

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