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Trotz US-Geschäftseinbruch Hamburger Hafen steigert Containerumschlag

18.08.2025, 14:07 Uhr
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In Hamburg-Altenwerder befindet sich ein Containerterminal, das die HHLA betreibt. (Archivbild) (Foto: Christian Charisius/dpa)

Der Hamburger Hafen hat seinen Containerumschlag im ersten Halbjahr 2025 kräftig gesteigert - musste aber zugleich einen Einbruch im US-Geschäft wegstecken. Der Containerumschlag mit den USA sank um 19,3 Prozent auf 275.000 Standardcontainer (TEU), wie die Unternehmervereinigung Hafen Hamburg Marketing (HHM) am Montag mitteilte.

Dies sei auch auf die Handelspolitik der US-Regierung zurückzuführen. Präsident Donald Trump hat für fast alle Handelspartner der USA höhere Importzölle verhängt. Seit kurzem etwa gilt in der weltgrößten Volkswirtschaft ein Zollsatz von 15 Prozent für die meisten Produkte aus der Europäischen Union.

Insgesamt kletterte der Containerumschlag in den ersten sechs Monaten des Jahres um 9,3 Prozent auf 4,2 Millionen TEU. Der gesamte Seegüterumschlag legte um 3,6 Prozent auf 57,8 Millionen Tonnen zu. Das Wachstum sei vor allem auf neue Liniendienste und den Handel mit Fernost und der Ostseeregion zurückzuführen. Dies gelang trotz einer weiter zurückhaltenden wirtschaftlichen Entwicklung und einer angespannten geopolitischen Lage, hieß es. "Im Vergleich zu den Wettbewerbshäfen kann Hamburg damit ein äußerst positives Zeichen setzen und Marktanteile gewinnen", sagte HHM-Vorstand Axel Mattern.

Quelle: ntv.de, rts

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