Kritik an Turnier wird lauter Human Rights Watch warnt vor "potenzieller Menschenrechtskatastrophe" bei Fußball-WM

Für Human Rights Watch ist die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada "eine potenzielle Menschenrechtskatastrophe".
Das sagt Minky Worden als Direktorin der Menschenrechtsorganisation mit Blick auf die Vereinigten Staaten. Die WM sollte einen Bruch mit der jüngeren Vergangenheit darstellen und von einem Menschenrechtsrahmen geleitet werden, betonte Worden im Interview bei "ntv.de": "Aber ich kann definitiv sagen, dass die WM zwar immer noch die größte sein mag, aber sie wird nicht die beste in Bezug auf die Menschenrechte werden."
Die WM sei von unglaublich viel Unsicherheit umgeben, so Worden. Sie spricht dabei die umstrittene US-Einwanderungsbehörde ICE an, die bei der WM die Durchsetzung der Sicherheitsmaßnahmen tragen könnte. "ICE, eine Art paramilitärische Polizei, betreibt eine brutale, menschenverachtende Politik, selbst bei Menschen, die das Recht haben, in den Vereinigten Staaten zu bleiben", sagte Worden.