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NGO nimmt Hilfe wieder aufHungerkrise im Niger verschärft sich

10.08.2023, 12:17 Uhr
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(Foto: picture alliance / dpa)

Gut zwei Wochen nach dem Militärputsch im Niger hat die Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger ihre humanitäre Hilfe in dem Land wieder aufgenommen. "Die Unterernährung von Kindern nimmt dramatisch zu", sagte Helene Mutschler, die Geschäftsführerin von Aktion gegen den Hunger. Mehr als vier Millionen Menschen seien auf humanitäre Hilfe angewiesen, die meisten davon Frauen und Kinder. "Umso wichtiger ist es, dass unsere Teams im Niger die Hilfsmaßnahmen wieder vollständig aufnehmen können", so Mutschler.

Zuvor hatte der Leiter der Welthungerhilfe im Niger, Jameson Gadzirai, vor einer Lebensmittelkrise im dem westafrikanischen Land gewarnt. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte Gadzirai am Donnerstag, die Preise für einen 50-Kilogramm-Sack Reis seien infolge des Konflikts um fast 50 Prozent gestiegen, der Preis für Öl um 20 Prozent.

Die westafrikanische Staatengemeinschaft Ecowas hat Sanktionen gegen den Niger verhängt. Sie drohte der neuen Junta mit einer militärischen Intervention. Die Ecowas-Staatschefs wollten an diesem Donnerstag über ihr weiteres Vorgehen beraten.

Quelle: ntv.de, dpa

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