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Kristalina GeorgiewaIWF-Chefin bleibt vorsichtig optimistisch

13.04.2023, 15:36 Uhr
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IWF-Chefin Kristalina Georgiewa: Der Krieg droht die Ungleichheit weiter zu verstärken. (Foto: Jose Luis Magana/AP/dpa)

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa, gibt sich trotz einer schwachen globalen Wachstumsprognose vorsichtig optimistisch. "Wir befinden uns nicht in einer guten Lage. Wir sehen, dass die Risiken zunehmen, aber wir haben in den letzten Jahren auch eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit bewiesen", sagte Georgiewa am Donnerstag während der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank in Washington.

Sie mahnte allerdings, dass ein prognostiziertes weltweites Wirtschaftswachstum von 2,8 Prozent in diesem Jahr nicht ausreichen würde, um "Unternehmen und Menschen in der ganzen Welt Chancen zu eröffnen".

"Wir haben in den vergangenen Jahren enorme Herausforderungen gemeistert. Wir können und müssen es wieder tun", betonte die IWF-Chefin. Am besorgniserregendsten sei die Prognose eines schwachen Wachstums über einen längeren Zeitraum, so Georgiewa. Der IWF geht davon aus, dass das Wachstum in den kommenden fünf Jahren weltweit bei um die 3 Prozent liegen wird. Die Zahlen seien zwar nicht toll, aber auch nicht "schrecklich". Sie warnte: "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist für die Weltwirtschaft Wachsamkeit absolut vorrangig."

Quelle: ntv.de, dpa

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