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Blockierte Straße von HormusIWF senkt Prognosen für Weltwirtschaft und Deutschland wegen Iran-Krieg

14.04.2026, 15:16 Uhr
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Der Internationale Währungsfonds (IWF) schraubt seine Erwartungen für das Wachstum der deutschen Wirtschaft angesichts der Folgen des Iran-Krieges deutlich herunter.

Nur ein Vierteljahr nach ihrer jüngsten Anhebung korrigierte die Organisation ihre Prognose für die Bundesrepublik wieder: 2026 dürfte die deutsche Wirtschaft nun um 0,8 Prozent wachsen – noch im Januar hatten die Konjunkturexperten ihre Erwartungen auf 1,1 Prozent nach oben gehievt. Der Anstieg der Energiepreise dürfte auch das Wachstum der Weltwirtschaft in diesem Jahr abbremsen.

Die teureren Energiepreise und die höhere Inflation dürften auch die Entwicklung 2027 bremsen: Der IWF erwartet mittlerweile in Deutschland ein Plus von 1,2 Prozent – 0,3 Prozentpunkte weniger als bislang. Der IWF schränkte ein, dass die Annahmen nur dann gültig seien, sofern der Krieg in Dauer, Intensität und Umfang begrenzt bleibe und die wirtschaftlichen Störungen bis Mitte 2026 abklingen würden.

Auch die Bundesregierung dürfte nachziehen und zeitnah ihre Erwartungen herunterschrauben: Bisher erwartet sie in diesem Jahr ein Wachstum von 1,0 Prozent. Die Frühjahrsprojektion bildet die Grundlage für die Steuerschätzung. Führende Forschungsinstitute hatten bereits ihre Prognose für das Bruttoinlandsprodukt 2026 auf 0,6 Prozent korrigiert.

Für die Weltwirtschaft erwartet der IWF insgesamt in diesem Jahr ein Wachstum von 3,1 Prozent (Januar: 3,3 Prozent). 2027 soll die Welt weiterhin um 3,2 Prozent zulegen. Damit würde sich die Welt langsamer entwickeln als in den Jahren zuvor.

Für die Eurozone rechnet der IWF in diesem Jahr nunmehr mit einem Plus von 1,1 Prozent (Januar: 1,3 Prozent). Für 2027 erwartet die Organisation ein Konjunkturplus von 1,2 Prozent statt bislang 1,4 Prozent. Auch für die USA als eine der unmittelbaren Kriegsparteien im Konflikt mit dem Iran wird der IWF leicht vorsichtiger: Die Wirtschaft in dem Land dürfte 2026 nun um 2,3 Prozent wachsen (Januar: 2,4 Prozent). Kommendes Jahr rechnen die Experten dagegen mit einem Plus von 2,1 Prozent und damit etwas mehr als bislang (2,0 Prozent).

Quelle: ntv.de, dpa

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