Weniger Nachfrage nach GlasverpackungenIndustriekonzern Verallia will Standort in Essen schließen

Der Industriekonzern Verallia, der einen Rückgang der Nachfrage nach Glasverpackungen in Europa feststellt, will seinen Standort in Essen schließen.
Der Industriekonzern Verallia, der einen Rückgang der Nachfrage nach Glasverpackungen in Europa feststellt, will seinen Standort in Essen schließen. Dies bedeute die Streichung von 300 Arbeitsplätzen in der nordrhein-westfälischen Produktionsstätte, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Insgesamt seien 360 Stellen bedroht, da auch die Präsenz in Frankreich reduziert werden solle.
In Frankreich solle der Betrieb eines Ofens in Châteaubernard eingestellt werden, hieß es weiter. Die dortigen "rund 60 Arbeitsplätze" würden aber "ausschließlich" auf freiwilliger Basis abgebaut.
Verallia ist nach eigenen Angaben europäischer Marktführer und weltweit drittgrößter Hersteller von Glasverpackungen für Getränke und Lebensmittel. Das Unternehmen, das in 35 Glaswerken in zwölf Ländern fast 11.000 Mitarbeiter beschäftigt, ist den Angaben zufolge von einem seit 2019 rückläufigen Alkoholkonsum in Europa betroffen.