Von 11.527 im Jahr 2023 auf 7176 im Jahr 2025Kreditwirtschaft: Weniger Geldautomatensprengungen durch Schutzmaßnahmen

Die von der Deutschen Kreditwirtschaft zur Sicherung von Geldautomaten eingesetzten Maßnahmen zeigen offenbar Wirkung.
Die von der Deutschen Kreditwirtschaft zur Sicherung von Geldautomaten eingesetzten Maßnahmen zeigen offenbar Wirkung: "Im engen Schulterschluss von Banken und Sparkassen, Sicherheitsbehörden sowie der Versicherungswirtschaft ist es gelungen, Geldautomatensprengungen wirksam einzudämmen und die Sicherheit an vielen Standorten deutlich zu erhöhen", erklärte Tanja Müller-Ziegler vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken am Freitag.
Demnach konnte die Zahl der Risikostandorte von 11.527 im Jahr 2023 auf zuletzt 7176 Ende des vergangenen Jahres zurückgedrängt werden. Banken und Sparkassen investierten dazu eine halbe Milliarde Euro in zusätzliche Sicherungen und setzten bundesweit mehr als 40.000 Schutzmaßnahmen um, um die Sprengungen zu verhindern. Dazu zählen Verschlusssysteme über Nacht und das Einfärben der Scheine bei einer Sprengung, sodass sie unbrauchbar werden.