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Debatte um KrankschreibungLinnemann verteidigt Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag

06.07.2026, 14:26 Uhr
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(Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat den Koalitionsbeschluss zur Krankschreibung ab dem ersten Tag verteidigt, aber auf mögliche Flexibilität verwiesen.

Schon heute sei es in vielen Firmen so, dass die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Tag vorliegen müsse, sagte Linnemann am Montag in Berlin. Der Staat werde dies nun so festlegen. Es gebe aber zur Umsetzung eine Debatte um "die Idee, dass man es auch rückwirkend machen kann".

SPD-Chef Lars Klingbeil hatte am Wochenende Verständnis für die Kritik an den verschärften Regeln zur Krankschreibung gezeigt. Er zeigte sich dabei zuversichtlich, dass hier "eine pragmatische Umsetzung" möglich sei.

Klingbeil sah dabei zwei Elemente als Lösung: "Wenn man erstens sagt, ihr müsst euch nicht krank zum Arzt schleppen und auch nicht krank auf die Arbeit schleppen. Und das Zweite ist: Am besten geben wir den Tarifpartnern oder den Betrieben Möglichkeiten, das Ganze so zu regeln, wie sie es gerne hätten."

Quelle: ntv.de, AFP

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