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Einigung mit IG-MetallLkw-Bauer MAN investiert bis Ende 2030 eine Milliarde Euro in Deutschland

15.01.2026, 12:50 Uhr
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(Foto: IMAGO/Panama Pictures)

Der Münchener Lkw-Bauer MAN will bis Ende 2030 eine Milliarde Euro in die deutschen Standorte investieren und dort zugleich die Kosten senken.

Mit der Gewerkschaft IG Metall und dem Betriebsrat sei dazu ein Eckpunktepapier vereinbart worden, wie das zur Volkswagen-Tochter Traton gehörende Unternehmen mitteilte. Danach bleibt es bei dem Plan, innerhalb der nächsten zehn Jahre 2300 Stellen in München, Nürnberg und Salzgitter abzubauen.

Doch dies soll über altersbedingtes Ausscheiden von Beschäftigten und Fluktuation erreicht werden. Eine Beschäftigungssicherung mit dem Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen gilt bis Ende 2035.

Die Kosten sollen bis 2028 um rund 900 Millionen Euro gesenkt werden, vor allem durch Einsparungen bei Material- und Sachkosten. Die IG Metall hatte im November gewarnt, etwa 3000 Stellen sollten bei MAN in Deutschland binnen zehn Jahren wegfallen und Produktionsverlagerungen nach Osteuropa kritisiert.

Das Unternehmen erklärte, es werde auch künftig Einstellungen geben, sodass MAN Mitte der 2030er-Jahre mit dann etwa 13.000 Beschäftigten ein großer Arbeitgeber bleibe.

Quelle: ntv.de, rts

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