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Jerome Powell scheidet ausMedienbericht: Trump zieht BlackRock-Manager für Fed-Chefposten in Betracht

12.01.2026, 14:57 Uhr
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U.S. President Donald Trump points to a document as Federal Reserve Chair Jerome Powell fact-checks the numbers on it during a tour of the Federal Reserve Board building, which is currently undergoing renovations, in Washington, D.C., U.S., July 24, 2025. REUTERS/Kent Nishimura (Foto: REUTERS)

US-Präsident Donald Trump zieht einem Medienbericht zufolge einen weiteren Kandidaten für die Nachfolge des im Mai aus dem Amt scheidenden Notenbankchef Jerome Powell in Betracht. BlackRock-Manager Rick Rieder werde für den Posten gehandelt, berichtete der Sender Fox Business am Montag unter Berufung auf Insider.

US-Präsident Donald Trump zieht einem Medienbericht zufolge einen weiteren Kandidaten für die Nachfolge des im Mai aus dem Amt scheidenden Notenbankchef Jerome Powell in Betracht. BlackRock-Manager Rick Rieder werde für den Posten gehandelt, berichtete der Sender Fox Business am Montag unter Berufung auf Insider. Demnach werde der Investmentchef für globale Anleihen des weltgrößten Vermögensverwalters an diesem Donnerstag im Weißen Haus erwartet. An den Gesprächen sollen neben Trump auch Stabschefin Susie Wiles, Finanzminister Scott Bessent und der stellvertretende Stabschef Dan Scavino teilnehmen.

Dem Bericht zufolge handelt es sich um das vierte und letzte Gespräch mit einem Kandidaten für die Nachfolge von Powell, dessen Amtszeit am 15. Mai endet. Zu den weiteren Finalisten gehören demnach der frühere Fed-Gouverneur Kevin Warsh, der Direktor des Nationalen Wirtschaftsrats, Kevin Hassett, und Fed-Gouverneur Christopher Waller. Trump will seine Entscheidung den Angaben nach noch im Januar bekanntgeben.

Die US-Regierung hatte zuvor den Druck auf die Fed erhöht. Sie droht Notenbankchef Powell mit einer Anklage wegen dessen Aussagen vor dem Kongress zu einem Renovierungsprojekt am Fed-Hauptsitz, dessen Kosten höher ausfallen als zunächst angenommen. Powell hatte dies als "Vorwand" bezeichnet, um mehr Einfluss auf die Zinspolitik zu gewinnen. Trump fordert seit langem kräftige Zinssenkungen, die die Wirtschaft anschieben und die Kosten für die Neuverschuldung senken dürften.

Die US-Notenbank hatte ihren Leitzins in der zweiten Jahreshälfte 2025 auf die aktuelle Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent gesenkt. Die meisten Ökonomen gehen derzeit davon aus, dass der Leitzins wegen anhaltender Inflationsgefahren frühestens zur Jahresmitte weiter gesenkt werden dürfte.

Quelle: ntv.de, RTS

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